Eintracht Braunschweig hat am 21. November 2025 eine weitere herbe Niederlage eingefahren. Mit 0:1 unterlag die Mannschaft in Berlin gegen Hertha BSC und rutschte damit auf einen direkten Abstiegsplatz in der 2. Liga. Diese Pleite stellt bereits die achte Niederlage in den letzten neun Ligaspielen dar, ein besorgniserregender Trend für die Braunschweiger, die sich in einer schwierigen Position befinden. News38 berichtet, dass Trainer Heiner Backhaus seine Unzufriedenheit über die fehlende Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum geäußert hat. Sein Team hat in dieser Saison bisher nur mickrige 12 Tore erzielt, was den drittschlechtesten Angriff der Liga darstellt.

Bereits in der 8. Minute hatte Patrick Nkoa die große Chance zur Führung, scheiterte jedoch. Die Braunschweiger zeigten zwar eine disziplinierte Leistung, konnten jedoch ihre Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen. In der ersten Halbzeit boten sich insgesamt vier Gelegenheiten, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. In der 56. Minute erzielte dann Marten Winkler das einzige Tor des Spiels für die Herthaner. Die Braunschweiger wussten sich danach nicht mehr zu fangen. Ein Handelfmeter für Braunschweig, der in der 85. Minute nach Videobeweis zurückgenommen wurde, trübte die Moral der Mannschaft zusätzlich.

Frustration auf Seiten der Verantwortlichen

Trotz der wiederholten Enttäuschungen bleibt Heiner Backhaus im Amt. Der Sportchef Benjamin Kessel vertritt weiterhin das Vertrauen in die Mannschaft und das Trainerteam. Doch angesichts der aktuellen Form und der bevorstehenden Spiele gegen Kaiserslautern und Holstein Kiel besteht akuter Handlungsbedarf. Insbesondere das bevorstehende Duell gegen Dynamo Dresden wird entscheidend sein, da Braunschweig sich auch hier in einer kritischen Lage befindet.

Zusätzlich zur sportlichen Misere gibt es auch abseits des Platzes Problematiken. Fans beider Teams haben ihrer Unzufriedenheit über geplante Sicherheitsmaßnahmen lautstark Ausdruck verliehen. Durch ein Schweigegelübde demonstrierten sie gegen die umstrittenen Regelungen. Ein Zeichen, das die aktuelle Situation sowohl auf als auch neben dem Platz widerspiegelt.

Die nächsten Spiele werden zeigen müssen, ob die Eintracht aus dieser Negativspirale herausfindet. Die Zeit drängt, denn je länger die Durststrecke anhält, desto schwieriger wird es, das Ruder herumzureißen. Die Braunschweiger Fans hoffen auf eine rasche Wende, um nicht in der Abstiegszone gefangen zu bleiben.