Am Freitagmittag, dem 20. Februar 2026, ereignete sich auf der Landesstraße 310 zwischen Fuhrberg und Wietzenbruch ein schwerer Verkehrsunfall. Um 13:30 Uhr kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Ein Fahrzeug überschlug sich, während das andere im Seitenraum landete. Die L310 wurde daraufhin zwischen Wietzenbruch und dem Bruchweg vollständig gesperrt, um die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Weitere Informationen zu diesem Vorfall sind in einem Artikel von Celle Zeitung zu finden.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich vor einigen Monaten, am 20. September 2024, ebenfalls auf der L310, in der Nähe von Fuhrberg. An diesem Tag kam es gegen 14:50 Uhr zu einem Unfall zwischen einem VW Touareg und einem BMW X1. Die 84-jährige Fahrerin des BMW wollte nach links in die Straße „Am Wasserwerk“ abbiegen, während der 45-jährige Fahrer des VW mehrere Fahrzeuge im stockenden Verkehr überholte. Die Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen führte zu schweren Verletzungen bei dem VW-Fahrer, der ins Krankenhaus gebracht werden musste. Glücklicherweise blieben die BMW-Fahrerin und ihre 88-jährige Beifahrerin unverletzt. Der Sachschaden wurde auf etwa 40.000 Euro geschätzt, und die L310 war bis in die frühen Abendstunden gesperrt. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen und ist unter der Nummer 0511 109-1888 erreichbar. Weitere Details zu diesem Unfall sind auf Presseportal veröffentlicht.

Statistische Einordnungen

Um die Situation auf Niedersachsens Straßen besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Verkehrsunfallstatistik 2024, die von der niedersächsischen Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, vorgestellt wurde. Im Jahr 2024 sank die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle in Niedersachsen um 1,8 % auf 209.001 Unfälle. Dies entspricht einem Rückgang von 3.929 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Verkehrstoten fiel auf 347, was einen Rückgang von rund 18 % darstellt und die niedrigste Zahl seit Beginn der Statistik vor mehr als 70 Jahren markiert.

Die Zahl der schwerverletzten Personen sank auf 4.961, während auch die Anzahl der Leichtverletzten von 36.271 auf 36.083 zurückging. Die Hauptursache für Verkehrsunfälle mit Todesopfern war nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsmissachtung sowie Fehler beim Überholen und Abbiegen. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass die Zahl der Verkehrstoten unter jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) auf 58 angestiegen ist.

Für die Sicherheit auf Niedersachsens Straßen ist es wichtig, die Ursachen für Verkehrsunfälle zu analysieren und entsprechend präventive Maßnahmen zu ergreifen. Ministerin Behrens betont die Notwendigkeit von Präventionsarbeit und Kontrollen, insbesondere im Hinblick auf Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit. Die Daten zeigen, dass alle 2,5 Minuten ein Verkehrsunfall passiert und alle 13 Minuten eine Person verunglückt. Solche Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.