Was tut sich auf den Straßen in Cloppenburg? Am 27. November 2025, einem Donnerstag, ist eine mobile Radarfalle auf der Friesoyther Straße (PLZ 49661) in Cloppenburg im Einsatz. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h. Der genaue Standort dieser Radarkontrolle wurde bisher allerdings noch nicht bestätigt. Diese Maßnahme ist Teil der deutschlandweiten Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Temposünder zur Rechenschaft zu ziehen, wie news.de berichtet.
Die Gefahrenlage im Straßenverkehr ist dynamisch, was eine Anpassung der Radarkontrollen erforderlich macht. In den letzten Jahren hat der Landkreis Cloppenburg insbesondere einen starken Anstieg an festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen verzeichnet. Im Jahr 2024 wurden alleine durch stationäre Überwachung 29.345 Verstöße registriert. Damit sind es 4.503 Fälle mehr als im Vorjahr, wo 24.842 Verstöße aufgezeichnet wurden. Trotz dieser hohen Zahlen sind die Einnahmen aus Bußgeldern allerdings um 48.246 Euro auf 1,416 Millionen Euro gesunken, so nwzonline.de.
Technische Neuerungen für mehr Sicherheit
Um die Überwachung zu verbessern, wird die Messtechnik im Landkreis aufgerüstet. Alte Blitzer werden durch moderne Geräte wie den „Traffi-Tower 2.0“ und die Kamera „Traffi-Star S350“ ersetzt. Diese Technologie ermöglicht genauere und effizientere Geschwindigkeitsmessungen, die teilweise auch durch Lichtschranken erfolgen, die die Zeit messen, die Fahrzeuge benötigen, um durch mehrere Lichtstrahlen zu fahren.
Der aktuelle Stand der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung umfasst 405 Messorte innerhalb und 533 außerhalb von geschlossenen Ortschaften. Die neue Kamera Typ ES 8.0 ist seit April im Einsatz und hat bereits diverse Geschwindigkeitsübertretungen erfasst. Im Jahr 2024 wurden 17.453 Verstöße durch mobile Kontrollen festgestellt, was einen Rückgang von 1.516 im Vergleich zu 2023 bedeutet. Diese Entwicklungen finden im Rahmen der Bemühungen statt, verkehrssichernde Projekte zu finanzieren, die auch in der vergangenen Zeit gefördert wurden, wie etwa Fahrsicherheitstrainings für verschiedene Altersgruppen und die Ausstattung von Grundschülern mit Fahrradhelmen, berichtet nwzonline.de.
Bußgelder und Strafen
Wie der bussgeldkatalog.de zusammenstellt, drohen bei Geschwindigkeitsverstößen den Fahrern je nach Schwere des Vergehens Bußgelder, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls auch Fahrverbote. Besonders für Fahranfänger, die die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschreiten, können zusätzliche Maßnahmen zur Verlängerung der Probezeit und die Teilnahme an einem Aufbauseminar verhängt werden. Die Behörden arbeiten effektiv an der Erhöhung der Verkehrssicherheit und setzen dazu sowohl stationäre als auch mobile Blitzgeräte ein.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass die Situation auf den Straßen in Cloppenburg alles andere als entspannt ist. Ob sich die Maßnahmen der Behörden auszahlen, bleibt abzuwarten – Blicken wir also gespannt auf die kommenden Entwicklungen!