Am 9. Februar 2026, während der Olympischen Winterspiele, erlebte das deutsche Eistanz-Paar Benjamin Steffan und Jennifer Janse van Rensburg einen herben Rückschlag. Bei ihrem ersten Auftritt im Rhythmustanz belegten sie den letzten Platz unter 23 Paaren mit einer Wertung von 63,67 Punkten. Die beiden konnten sich somit nicht für die Kür qualifizieren, die nur den besten 20 Paaren vorbehalten ist. Auf dem Eis zeigten die Athleten viel Einsatz, doch ein schwerer Patzer beim sogenannten Twizzle, einer schnellen Drehung auf einem Bein, kostete sie wertvolle Punkte. Quelle.

Nach der misslungenen Darbietung rangen die beiden mit den Tränen. Der Druck war hoch, schließlich war es die erste Olympia-Teilnahme für Janse van Rensburg und Steffan. Trotz eines Sturzes, der zum Glück ausblieb, konnte das Paar keine weiteren Fehler mehr ausgleichen. In der Gesamtwertung führten die Franzosen Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron mit beeindruckenden 90,18 Punkten, gefolgt von den US-amerikanischen Goldmedaillengewinnern im Teamwettbewerb, Madison Chock und Evan Bates, die 89,72 Punkte erzielten. Quelle.

Die Geschichte des Eiskunstlaufs

Eiskunstlauf hat eine lange und traditionsreiche Geschichte innerhalb der Olympischen Spiele. Seit den Olympischen Sommerspielen 1908 ist Eiskunstlauf Teil des olympischen Programms. Tatsächlich war Eiskunstlauf die erste olympische Wintersportart und die ersten Wettbewerbe fanden 1908 und 1920 im Rahmen der Sommerspiele statt. Diese wurden später als offizielle olympische Wettbewerbe anerkannt. Seit 1924 gehört Eiskunstlauf fest zu den Olympischen Winterspielen und umfasst mittlerweile fünf Disziplinen. Quelle.

Obwohl die ersten Auftritte der beiden deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen nicht nach Plan verliefen, bleibt die Teilnahme an einem solch prestigeträchtigen Event ein bedeutender Schritt in ihrer Karriere. Die Erfahrungen, die sie bei diesen Spielen sammeln, werden sicherlich wertvoll für ihre zukünftigen Wettkämpfe sein. Das Eistanz-Duo hat sich über die Jahre als fünfmalige deutsche Meister etabliert und das Publikum mit ihren Leistungen begeistert.