Neues Feuerwehrhaus in Hagen: Investition für Sicherheit und Zukunft!

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Die Gemeinde Hagen plant den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in Hagen und Wersabe, um aktuelle Anforderungen zu erfüllen.

Die Gemeinde Hagen plant den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in Hagen und Wersabe, um aktuelle Anforderungen zu erfüllen.
Die Gemeinde Hagen plant den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in Hagen und Wersabe, um aktuelle Anforderungen zu erfüllen.

Neues Feuerwehrhaus in Hagen: Investition für Sicherheit und Zukunft!

Am 29. November 2025 gibt es spannende Neuigkeiten aus Hagen: Der Feuerschutzausschuss hat den Weg für den Neubau zweier Feuerwehrgerätehäuser in Hagen und Wersabe frei gemacht. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für die anstehenden Gebäude aus, die auf die aktuellen Anforderungen und die damit verbundenen Nutzungszahlen ausgerichtet sind. Hygienebereiche und Übungsflächen sind Teil des Konzepts, damit den zukünftigen Einsatzkräften ein angemessener Rahmen geboten wird.

Das Hagener Gerätehaus wird hinter dem E-Center errichtet, während das Feuerwehrgerätehaus in Wersabe auf dem Gelände des bisherigen Gebäudes entstehen soll. Insbesondere drum herum gab es Diskussionen zur Parkplatzanordnung in Hagen. Die Anwohner waren besorgt über mögliche Zufahrtsprobleme in Wersabe. Doch die Idee eines modernen Feuerwehrgerätehauses weckt auch Vorfreude.

Das Konzept in Zahlen

Die geschätzten Baukosten für das Hagener Gerätehaus belaufen sich auf 4,7 Millionen Euro, während für Wersabe mit Kosten von etwa 2,03 Millionen Euro gerechnet wird. Letzteres wird zudem als Dorfzentrum multifunktional genutzt, mit Stellplätzen für Fahrzeuge, Sozialräumen, Lagerräumen sowie Werkstätten. Besonders erfreulich: Das neue Gerätehaus in Wersabe wird Raum für 55 aktive Feuerwehrleute, darunter zehn Frauen, bieten.

  • Baukosten Hagener Gerätehaus: 4,7 Millionen Euro
  • Baukosten Wersabe: 2,03 Millionen Euro
  • Kapazität Wersabe: 55 aktive Männer und 10 Frauen

Um die Finanzierung zu unterstützen, wird ein Fördermittelantrag im Programm Zile gestellt, der bis zu 50 % der Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus in Wersabe abdecken soll. Solche Fördermöglichkeiten sind nicht neu. Wie auf regierungsoberfranken.bayern.de zu lesen ist, gibt es auch in Bayern attraktive staatliche Förderungen für die Beschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung für den abwehrenden Brandschutz. Auch die Generalsanierung von Feuerwehrhäusern wird ab dem 1. Januar 2025 gefördert.

Was ist nötig?

Das bestehende Feuerwehrgerätehaus in Hagen erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen. Umkleideräume und Funktionsräume sind zu klein, weshalb ein Raumbuch mit den neuesten Anforderungen in Zusammenarbeit mit dem Gemeindebrandmeister erstellt wurde. Zudem wird das Einsatzleitfahrzeug (ELW) der Gemeindefeuerwehr in Hagen stationiert, was die Notwendigkeit an geeigneten Lagerräumen und einer Übungsfläche mit Waschplatz verdeutlicht.

Die Herausforderungen, die sich aus der Bereitstellung sicherer und funktioneller Feuerwehrhäuser ergeben, sind nicht zu unterschätzen. Auf sichere-feuerwehr.de wird betont, dass die Träger der Feuerwehr eine Verantwortung für die baulichen und technischen Einrichtungen annehmen müssen. Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht an oberster Stelle, und dazu gehört auch die sanitäre Ausstattung der Feuerwehrhäuser. Gerade bei finanziell schwachen Kommunen sind die Möglichkeiten zur Förderung dringend nötig.

Schließlich wird die Gemeinde Hagen im Austausch mit den Nachbarkommunen über neue Uniformen diskutieren, um die Einsatzkräfte auch visuell modern auszustatten. Die Zukunft der Feuerwehr in Hagen und Wersabe wird also nicht nur baulich, sondern auch in der Ausstattung einen Neuanfang erleben.