Silvester in Cuxhaven: Ruhiger Jahreswechsel trotz weniger Feuerwehreinsätze!

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Cuxhaven blickt auf ein ruhiges Silvester 2025 zurück; Feuerwehreinsätze blieben überschaubar, Polizeiberichte positiv.

Cuxhaven blickt auf ein ruhiges Silvester 2025 zurück; Feuerwehreinsätze blieben überschaubar, Polizeiberichte positiv.
Cuxhaven blickt auf ein ruhiges Silvester 2025 zurück; Feuerwehreinsätze blieben überschaubar, Polizeiberichte positiv.

Silvester in Cuxhaven: Ruhiger Jahreswechsel trotz weniger Feuerwehreinsätze!

Der Jahreswechsel in Cuxhaven und Umgebung verlief heuer vergleichsweise ruhig. Wie CNV Medien berichtet, blieben die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr über den Silvesterzeitraum relativ unaufgeregt. Pressesprecher Stephan Hertz äußerte sich zufrieden und bezeichnete die Situation als „aus polizeilicher Sicht erfreulich ruhig“. Es wurden keine Übergriffe oder Attacken auf Einsatzkräfte gemeldet, was die Bilanz zusätzlich positiv einfärbt.

Die Berufsfeuerwehr Cuxhaven wurde innerhalb von 24 Stunden – vom Silvestertag um 7.30 Uhr bis zum Neujahrsmorgen – insgesamt sieben Mal gerufen. Die Einsätze beschränkten sich hauptsächlich auf hilfsbedürftige Personen und kleinere Brände, die vermutlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Unter den Einsätzen waren unter anderem zwei Wohnungstüröffnungen und die Entfernung von zwei abgebrochenen Ästen. Außerdem mussten Brandmeldeanlagen in einem Altenpflegeheim und einem Einkaufszentrum, die fälschlicherweise ausgelöst wurden, überprüft werden. Lediglich ein Brand einer Hecke in Süderwisch, ebenfalls durch Feuerwerk verursacht, stellte einen bedeutenden Vorfall dar.

Verletzungsrisiken und Sicherheitsvorkehrungen

Während viele Cuxhavener den Jahreswechsel mit Feuerwerk feierten, warnten Experten vor den Risiken, die mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern verbunden sind. Wie der ADAC erklärt, können Böller schwerwiegende Verletzungen verursachen – insbesondere an Ohren, Augen und Händen. Kinder und Jugendliche zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen.

Im Krankenhaus berichtete man von einer schweren Gesichtsverletzung, die durch Feuerwerkskörper verursacht wurde. Ein 55-Jähriger wurde daraufhin in eine Bremer Klinik eingeliefert. Glücklicherweise blieben weitere größere Verletzungen aus, einige Einsätze waren allerdings dem übermäßigen Alkoholgenuss geschuldet. Dennoch ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerk unerlässlich. Es werden nicht nur Gefahren durch illegale und manipulierte Böller erwähnt, sondern auch gesundheitliche Risiken durch die Freisetzung von Feinstaub.

Rund 8000 Menschen erleiden jährlich Schäden am Innenohr durch Feuerwerk, und während der Silvesternacht steigt die Zahl der Schwerverletzten in den Notaufnahmen auf das Drei- bis Vierfache. Deswegen mahnen Experten dazu, lediglich zugelassene Feuerwerkskörper zu verwenden und Sicherheitsabstände einzuhalten.

Polizeiliche Einsätze und Regelungen

Im Landkreis kam es in den Samtgemeinden Hemmoor und Börde Lamstedt zu je einem Brandeinsatz, die durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk ausgelöst wurden. In Lamstedt konnten Anwohner eine brennende Mülltonne mit einem Feuerlöscher schnell löschen. Auch die Polizei Bremerhaven verzeichnete in der Silvesternacht zahlreiche typischen Einsätze, darunter den Umgang mit verbotener Pyrotechnik. Ein 42-Jähriger wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Im Zusammenhang mit illegalen Feuerwerkskörpern und gefährlichem Verhalten wurde deutlich, dass Gemeinden auch zusätzliche Regelungen per Allgemeinverfügung treffen können. Es gilt, Sicherheitsabstände zu brandempfindlichen Gebäuden von mindestens 200 Metern einzuhalten und leicht entflammbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen. Auch Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, um nicht unerwartet von explodierenden Feuerwerkskörpern überrascht zu werden.

Der Jahreswechsel in Cuxhaven und Umgebung hat trotz des Festtags für die meisten doch einen positiv zu bewertenden Rückblick. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass jedermann für ein sicheres Silvesterfeuerwerk sorgt und umsichtiger Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen praktiziert wird. Am Ende bleibt zu sagen: Vorsicht ist besser als Nachsicht – nicht nur während der Feierlichkeiten, sondern auch im Alltag.