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In Diepholz ist es so weit: Am 24. März 2026 hat der Abriss der „Alten Sporthalle“ an der Hindenburgstraße offiziell begonnen. Nach fast 90 Jahren wird die Sportstätte Platz machen für einen Neubau der Grundschule, der dringend notwendig ist. Was einst 1931 seine Pforten eröffnete, hat seitdem einen bunten Stilmix aus Nutzungen erlebt, die von verschiedenen Schulen bis zur Militärnutzung in der Nachkriegszeit reichten, als die Halle zwischen 1944 und 1947 dem Militär beschlagnahmt war. Spätere Jahre sahen die Nutzung durch die Aufbauschule sowie das Diepholzer Gymnasium Graf-Friedrich-Schule und zuletzt auch durch die Grundschule und eine Förderschule, die hier Sportunterricht und Vereinsaktivitäten abhalteten. Trotz dieser lebendigen Geschichte war der Zustand des Gebäudes, das im letzten Jahr als Corona-Zentrum diente, ernsthaft angeschlagen. Laut kreiszeitung.de machte sich die Nutzung zum Schutz vor Corona negativ bemerkbar: Wasserschäden und stark abgenutzte Sportböden beließen der Stadt kaum eine Wahl, die Halle stillzulegen, nachdem die Energiekosten für eine Beheizung im Winter als unzumutbar hoch eingeschätzt wurden.

Die Halle wurde seit dem Ende der Corona-Nutzung nicht mehr in Gebrauch genommen und steht nun leer. Strom-, Gas- und Wasserzähler wurden bereits ausgebaut, was zeigt, dass die Wiederbelebung des Standortes nicht ohne erhebliche Investitionen möglich wäre. Eine Reaktivierung könnte nur mit einem klaren Konzept und fachgerechten Sanierungsmaßnahmen gelingen.

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Der Weg zur Neugestaltung

Die Stadt Diepholz hat im Zuge der Schaffung neuer Räumlichkeiten für die Grundschule auch Regeln für die außerschulische Nutzung von Schuleinrichtungen festgelegt. Der Kreistag hat Richtlinien erlassen, die eine formlos schriftliche Beantragung von Nutzungen für außerschulische Zwecke vorschreiben. Der Landkreis Diepholz übernimmt die Genehmigung für Sportstätten in der Stadt, während in anderen Kommunen die jeweiligen Stadtverwaltungen zuständig sind, wie diepholz.de informiert.

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Mit dem Abriss der Halle wird eine Lücke geschlossen, um Raum für Neues zu schaffen. Ziel ist es, den aktuellen Bedürfnissen der Schüler:innen gerecht zu werden und moderne Lern- und Sportmöglichkeiten zu bieten. Sportstätten sind ein bedeutender Teil des Schullebens, und die Schaffung einer topmodernen Anlage könnte auch dazu beitragen, die außerschulische Nutzung optimal zu fördern.

Fördermöglichkeiten für zukünftige Projekte

Ein spannendes Element der Sportinfrastruktur in Deutschland ist die Möglichkeit zur Förderung von Sportstätten. Dabei ist der Austausch zwischen Sportverbänden und Kommunen von großer Bedeutung. Ein aktueller Aufruf geht an alle Vereine, sich um Fördermittel zu kümmern, um Sanierungen und Modernisierungen zu unterstützen. Ab dem 10. November 2023 können Interessierte, die Unterstützung benötigen, eine Interessenbekundung abgeben, wobei ein Eigenanteil von mindestens 55 Prozent angedacht ist, der durch verschiedene Fördermittel auch gesenkt werden kann. Dazu gibt es umfassende Informationen auf dosb.de.

Die Pläne für den Neubau der Grundschule und die Verarbeitung der neuen Rahmenbedingungen zeigen, dass Diepholz auf dem richtigen Weg ist, um die zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Sportstandortes zu meistern. Seien wir also gespannt, was die nächsten Monate bringen werden.