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Heute ist der 24.03.2026 und in Diepholz hat der Abriss der „Alten Sporthalle“ an der Hindenburgstraße begonnen. Dieses Gebäude, das seit 1931 verschiedene Schulen als Sportstätte diente, wird abgerissen, um Platz für einen Neubau der Grundschule zu schaffen. Die Sporthalle war ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft und wurde unter anderem von der Aufbauschule sowie später dem Diepholzer Gymnasium Graf-Friedrich-Schule genutzt. Nach einer kurzen militärischen Nutzung von 1944 bis 1947 fand die Halle zuletzt Verwendung für den Sportunterricht der Grundschule und Förderschule sowie für Vereinsaktivitäten.

Ursprünglich im Eigentum des Landkreises Diepholz, beteiligte sich die Stadt seit 1980 an den Bauunterhaltungskosten. Doch größere Investitionen blieben aus, was letztlich zur Schließung der Halle führte. Von 2020 bis 2023 wurde sie als Corona-Zentrum genutzt, was zu erheblichen Schäden am Sporthallenboden führte. Auch Wasserschäden traten auf, und die Beheizung der Räume in den Wintermonaten wurde als energetisch nicht tragbar bewertet. Nach dem Ende der Corona-Nutzung entschied die Stadt, dass eine Reaktivierung ohne erhebliche Investitionen nicht möglich sei. Seither steht die alte Sporthalle leer, und die Zähler für Strom, Gas und Wasser wurden ausgebaut [Quelle].

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Außerschulische Nutzung von Sportstätten

Die Stadt Diepholz hat klare Richtlinien für die Überlassung von Schuleinrichtungen für außerschulische Zwecke entwickelt. Anträge zur Nutzung von Schulräumen müssen schriftlich, aber formlos, bei der jeweiligen Schule eingereicht werden. Die Genehmigung zur Nutzung von Sportstätten erfolgt unterschiedlich – für Sportstätten in Diepholz direkt durch den Landkreis Diepholz, während in anderen Kommunen die jeweilige Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde zuständig ist. Auch hier ist eine schriftliche, formlose Antragstellung erforderlich [Quelle].

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Fördermöglichkeiten für Sportstätten

In Anbetracht der Herausforderungen bei der Sanierung und Modernisierung von Sportstätten ist es wichtig, dass Sportvereine und Kommunen aktiv werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat einen Projektaufruf gestartet, um Vereine zu ermutigen, ihre Kommunen über Projekte zur Sanierung von Sportstätten zu informieren. Bei Investitionsbedarf sollten die Vereine Kontakt zu den zuständigen Behörden aufnehmen, um Fördermittel zu sichern. Ab dem 10. November können Interessierte am Verfahren zur Beantragung von Fördermitteln teilnehmen, wobei der Eigenanteil von mindestens 55 Prozent durch Kombination mit weiteren Fördermitteln reduziert werden kann [Quelle].

Der Abriss der Alten Sporthalle ist mehr als nur ein baulicher Schritt; er steht auch für einen Wandel in der Bildungs- und Sportinfrastruktur der Stadt Diepholz. Die Notwendigkeit, alte Strukturen zu überdenken und Platz für neue, moderne Einrichtungen zu schaffen, ist evident, um den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.