In Stuhr, einem charmanten Teil von Niedersachsen, stehen die Zeichen auf berufliche Orientierung. Die bevorstehenden Berufs- und Ausbildungsmesse findet am 12. und 24. Februar 2026 statt und hat sich das Ziel gesetzt, Schüler in ihrer Berufswahl zu unterstützen und die hiesigen Unternehmen vorzustellen. Diese Veranstaltungsreihe, die in den Kooperativen Gesamtschulen (KGS) Brinkum und Moordeich durchgeführt wird, ermöglicht es den Schülern der Jahrgänge 9 und 10, sowie den 8. Klässlern der Hauptschule und den Oberstufenschülern des Gymnasialzweigs, sich direkt mit potentiellen Arbeitgebern auseinanderzusetzen. Die Schüler dürfen sich nicht nur auf zwischen 40 und 50 Standplätzen freuen, sondern auch darauf, mindestens vier Betriebe auszuwählen, mit denen sie in persönlichen Gesprächen von 10 bis 15 Minuten ihre Fragen klären können. Wie Kreiszeitung berichtet, unterstützen zahlreiche lokale Interessengemeinschaften, die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer dieses Event.
Wirtschaftsförderer Peer Beyersdorff hebt die Wichtigkeit dieser Messe hervor. Laut ihm ist sie eine zentrale Maßnahme, um Schüler und Betriebe zusammenzubringen und somit aktiv gegen den Fachkräftemangel in der Region anzugehen. Besonders die Workshops, die einen Tag vor der Messe an der KGS Brinkum angeboten werden, bereiten die Schüler gezielt auf ihre Gespräche vor. Hier können sie wertvolle Informationen zu Bewerbungsunterlagen, Berufsfeldern und Ausbildungswegen sammeln. Lars Gudat von der Brinkumer Interessengemeinschaft ergänzt, dass die Messe nicht nur den Zugang zur Arbeitswelt erleichtert, sondern auch gezielt auf die Herausforderungen des absehbaren Fachkräftemangels eingeht.
Die Bedeutung von Berufs- und Ausbildungsmesse
Berufs- und Ausbildungsmesse sind unverzichtbare Anlässe, um jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Diese Veranstaltungen sind oft die erste Gelegenheit für Schüler, direkten Kontakt zu Personalverantwortlichen und anderen Auszubildenden zu knüpfen. Wie die Arbeitsagentur erläutert, können rund um die Messe erste Erfahrungen gesammelt und Informationen über potenzielle Ausbildungsplätze erfragt werden. Personalverantwortliche geben nicht nur Einblicke in die Anforderungen an Bewerbungen, sondern informieren auch über die wichtigen Schritte der Berufswahl.
Zusätzlich zu den persönlichen Kontakten ist die Chance, Fragen direkt an die Aussteller zu stellen, ein unschätzbarer Vorteil der Messe. Hier zeigen sich Qualifikationen und Anforderungen, die sich oft nicht aus Stellenanzeigen oder Online-Recherchen erschließen. Umso wichtiger ist es, dass Schüler gut informiert und vielleicht zusammen mit einem Elternteil oder einer Vertrauensperson zur Messe kommen.
Die Teilnahme und Herausforderungen
Die hohen Anmeldezahlen für die Standplätze zeigen das Interesse, jedoch gibt es bereits Bedenken bezüglich der Abwesenheit von bestätigten Betrieben, die auch anderen Firmen die Möglichkeit zur Präsentation nehmen könnten. KGS-Lehrer Sven Lübben hat betont, dass im Falle von Überbuchungen, die teilnehmenden Firmen sorgfältig ausgewählt werden. Damit soll gewährleistet werden, dass Schüler ein breit gefächertes Angebot kennenlernen können und die Messe ihr Ziel erreicht: das Kennenlernen von Betrieben und das Finden eines geeigneten Ausbildungsplatzes.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stuhrer Berufsmesse im nächsten Jahr nicht nur eine ausgezeichnete Gelegenheit für Schüler ist, um in die Berufswelt reinzuschnuppern, sondern auch ein wichtiges Ereignis für die heimische Wirtschaft darstellt, die mit frischen Talenten und neuen Perspektiven aufwarten kann.