Im Landkreis Diepholz bleibt es turbulent, denn gleich mehrere Polizeieinsätze haben die Region in Atem gehalten. Am Donnerstag, den 19. Februar 2026, wurde der Polizei eine ganze Reihe von Vorfällen gemeldet, die von räuberischem Diebstahl bis hin zu Verkehrsunfällen reichen. Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall im Supermarkt in Sulingen.
Hier stahl ein 37-jähriger Mann diverse Waren, indem er sie in seinen Rucksack packte und ohne zu zahlen das Geschäft verließ. Mitarbeiter des Supermarkts versuchten, ihn festzuhalten, doch der Täter gelang leider zur Flucht. Nichtsdestotrotz konnte die Polizei den Mann später ausfindig machen, was auf einen schnellen und effektiven Einsatz der Beamten hindeutet. Die entwendeten Gegenstände wurden sichergestellt, und die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls sind bereits im Gange. Die rechtliche Lage ist klar: Laut kujus-strafverteidigung.de fällt dieser Vorfall unter § 252 StGB, da der Täter die gewonnene Beute mit Gewalt oder Drohung zu sichern versuchte.
Die steigende Kriminalität und Diebstahlstatistik
Im Zuge dieses Vorfalls werfen die aktuellen Kriminalitätsstatistiken einen Schatten auf das Sicherheitsgefühl der Bürger. Laut bka.de wurden im Jahr 2024 rund 5,8 Millionen Straftaten registriert, wobei etwa 1,94 Millionen Diebstahlsdelikte einen erheblichen Anteil ausmachten. Während es einen Rückgang in bestimmten Diebstahlgruppen gab, bleibt die Gesamtzahl alarmierend hoch. Die Aufklärungsquote für Diebstahlkriminalität liegt lediglich bei 31,4%, was die Herausforderung für die Polizei unterstreicht.
In einem anderen Vorfall in Ströhen kam es zu einem signifikanten Dieseldiebstahl, bei dem über 100 Liter aus einem Radlader entwendet wurden. Der Diebstahl fand zwischen dem 29. Januar und dem 19. Februar 2026 statt, und die Polizei bittet auch hier um Hinweise von Zeugen.
Verkehrsunfälle sorgen für Besorgnis
Zu guter Letzt traten auch zwei Verkehrsunfälle in Stuhr auf, die eine 23-jährige Autofahrerin und eine 77-jährige Pedelec-Fahrerin betroffen haben. Beide Vorfälle endeten mit Verletzungen der Beteiligten. So übersah der junge Autofahrer in einem Fall eine verminderte Geschwindigkeit der anderen Fahrerin, was zu einem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug und einem Sachschaden von rund 8.000 Euro führte. Bei dem zweiten Unfall stürzte die Seniorin schwer beim Bremsen, ohne weitere Beteiligte.
Solche Vorfälle sind nicht nur alarmierend, sie erinnern uns auch an die Verantwortung im Straßenverkehr und die Notwendigkeit von wachsamem Verhalten. Die aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, dass in der Region einiges an sicherheitsrelevanten Herausforderungen ansteht, die ernst genommen werden müssen. Die Lage bleibt angespannt, aber die Bemühungen der Polizei, die Kriminalität zurückzudrängen, sind in vollem Gange.