In Lemförde und Rehden geht es um Sicherheit im Schulbusverkehr. Heute, am 11.11.2025, wurden 16 Schüler aus den Oberschulen Lemförde und Rehden zu engagierten Busbegleitern ausgebildet. Zehn Schüler stammen aus der Von-Sanden-Oberschule Lemförde und sechs Schüler von der Oberschule Rehden. Stoff und Praxis wurden dabei perfekt kombiniert. Die Ausbildung umfasste sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen, einschließlich Rollenspielen für den Ernstfall. So sind die jungen Helfer bestens darauf vorbereitet, auch in kniffligen Situationen besonnen zu handeln, und ihre Unterstützungsangebote im Bus effektiv umzusetzen.
Die Teilnehmer erhielten offizielle Ausweise und Teilnahmebescheinigungen, die sie nicht nur stolz präsentieren können, sondern auch als wertvolle Ergänzung zu ihren Bewerbungsunterlagen nutzen sollten. Marc Grewe, der Leiter der Von-Sanden-Oberschule, lobt die Initiative und empfiehlt, die erworbenen Nachweise bei zukünftigen Bewerbungen beizufügen.
Fotos der neuen Busbegleiter werden an den Schulen am Schwarzen Brett ausgehängt, um ihre wichtigen Ansprechpartner-Rollen deutlich zu machen.
Junge Helfer für mehr Sicherheit
Kirsten Henseleit aus Lemförde und Lisa Busche aus Rehden koordinierten die Ausbildung und motivieren jedes Jahr Schüler zur Teilnahme. Die Hauptzielgruppe sind jüngere Mitschüler, für die die Busbegleiter Woche für Woche ein sicheres Gefühl während der Fahrt vermitteln sollen. Dies zielt darauf ab, Übergriffe und Konflikte im Schulbus zu verringern. In der Ausbildung erlernten die Schüler wertvolle Fähigkeiten, wie sie in Konfliktsituationen deeskalierend eingreifen können, ohne dabei körperlich werden zu müssen.
Das Engagement dieser jungen Menschen blieb nicht unbemerkt. Andrea Lohaus vom Landkreis Diepholz sowie Polizeioberkommissarin Johanna Hoffmeister waren bei der feierlichen Übergabe der Ausweise anwesend und hoben die Bedeutung des Projekts hervor. Aktuell gibt es im Landkreis Diepholz 180 Busbegleiter, VBN-weit sind es sogar insgesamt 1.258 ausgebildete Kräfte, die im Rahmen großzügiger Förderungen des Zweckverbands Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) ausgebildet werden. Die Kosten für die Ausbildung fallen für die Schulen nicht an, was die Teilnahme besonders attraktiv macht.
Mit solchen Projekten zeigt sich wieder, wie viel Hilfe und Unterstützung in der Gemeinschaft zu finden ist. Da liegt was an, und die Schüler machen da ein gutes Geschäft, indem sie nicht nur ihre eigene Verantwortung übernehmen, sondern auch ihren Mitschülern eine sichere Schulbusfahrt ermöglichen.