Wie steht es um den wissenschaftlichen Elan in der Region? Heute, am 2. Dezember 2025, startete die neue Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht Emsland“ unter dem Motto *„Maximale Perspektive“*. Der Landkreis Emsland macht dabei keine halben Sachen und richtet, wie schon seit vielen Jahren, den Regionalwettbewerb aus. Dabei wird nicht nur die wichtige Förderung der MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) hervorgehoben, sondern es wird auch ein hohes Niveau der eingereichten Projekte verzeichnet. Landrat Marc-André Burgdorf ließ kein gutes Wort über die Bedeutung des Wettbewerbs aus, während Schuldezernent Martin Gerenkamp die thematische Vielfalt des Mottos in den Vordergrund stellte. Regionalupdate berichtet, dass die Teilnehmenden sich auf sieben Fachgebiete konzentrieren: Arbeitswelt, Mathematik/Informatik und Technik.

Ob Junge oder Junggebliebene, die Teilnahme ist für alle ab 15 Jahren in der Sparte „Jugend forscht“ offen, während jüngere Schüler ab Klasse 4 in „Jugend forscht junior“ teilnehmen können. Nach der Themenwahl beginnt eine mehrwöchige Forschungsphase, gefolgt von der Einreichung schriftlicher Projektarbeiten, die im Januar abgeschlossen sein soll. Die bisherigen Wettbewerbe haben beeindruckende Projekte hervorgebracht, darunter innovative Ansätze zu erneuerbaren Energien und Robotik sowie faszinierende KI-Anwendungen und technische Hilfen für Menschen mit Behinderung.

Erfolgsgeschichten und Visionen

Besonders bemerkenswert ist der Erfolg von Lotte Luise Goldenstein und Finja Harms vom Gymnasium Papenburg, die sich mit einem smarten Rollstuhl für den Bundeswettbewerb 2024 qualifizieren konnten. Solche Geschichten spornen andere an, sich ebenfalls kreativ und engagiert in die Forschung einzubringen. Die Regionalwettbewerbe starten im Februar 2026, und die Präsentation der Ergebnisse vor Jury und Öffentlichkeit verspricht spannende Einblicke in die Jugendarbeit der Wissenschaft.

Der Landkreis Emsland ist nicht nur regional aktiv; er engagiert sich seit Jahrzehnten als Pateninstitution und hilft bei der Organisation des Wettbewerbs, der für die Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück wichtig ist. Dabei ist Emsland Teil von über 180 Institutionen, die „Jugend forscht“ auf allen Wettbewerbsebenen unterstützen. Diese Initiative ist nicht ganz klein: „Jugend forscht“ gilt als der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik und hat seit seiner Gründung im Jahr 1965 zahlreiche Talente hervorgebracht. Wie die Bildungsregion Emsland berichtet, fand der letzte Wettbewerb in Lingen statt, wo 34 Projekte in „Jugend forscht“ und 41 Projekte in „Schüler experimentieren“ eingereicht wurden.

Ein Blick in die Zukunft

Die Teilnehmer zeigten vielversprechende Ideen wie beispielsweise die nachhaltige Produktion von Baumaterialien aus Pilzen oder innovative Ansätze zur Bewässerung von Pflanzen im Hinblick auf den Klimawandel. Aus dem Landkreis Emsland wurden gleich zwei erste Plätze in „Jugend forscht“ errungen, und auch die Schüler aus Grafschaft Bentheim und Landkreis Osnabrück waren in verschiedenen Kategorien erfolgreich.

Der nächste spannende Höhepunkt wird das Bundesfinale sein, das vom 28. bis 31. Mai 2026 stattfinden soll. Über all diese Ereignisse und die faszinierenden Ideen können sich interessierte Leser*innen auf der offiziellen Seite von Jugend forscht weiter informieren.