Was für ein aufregender Tag für die Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland Nord! Am 7. Oktober 2025 fand auf einem Übungsgelände des Technischen Hilfswerks in Nordhorn eine großangelegte Feuerwehrübung statt. Bei dieser Gelegenheit wurde ein fiktives, aber äußerst brisantes Szenario durchgespielt: der Zusammenstoß von zwei Kampfjets über einem dicht besiedelten Gebiet, auch bekannt als Nordhorn-Range. Wie emsvechtewelle.de berichtet, zielte die Übung nicht nur darauf ab, die Brandbekämpfung zu verbessern, sondern auch die Koordination der Rettungskräfte in einem solch komplexen Einsatz zu optimieren.
Um das Training noch realitätsnäher zu gestalten, spielten die Einsatzleitenden während des Tages zusätzliche Lagen ein. Diese beinhalteten unter anderem die Rettung von Fahrgästen aus einem verunglückten Bus sowie die Bergung von Personen aus Trümmern und verschütteten Bereichen. Kameraden aus den Feuerwehren der Grafschaft Bentheim und angrenzenden Landkreisen sowie auch Kräfte aus den Niederlanden waren vor Ort und trugen zum Erfolg der Übung bei.
Gemeinsames Engagement für eine sichere Zukunft
Unterstützt wurde die Übung nicht nur von den hiesigen Feuerwehren, sondern auch vom Malteser Hilfsdienst, der verantwortlich für die Versorgung der Einsatzkräfte war. Gemeinsam haben alle Beteiligten gezeigt, dass sie ein gutes Händchen für die Herausforderung haben und im Notfall schnell und effektiv reagieren können, was auch bei anderen Übungen der Fall ist. So wurde erst vor Kurzem eine jährliche Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in Menslage durchgeführt, bei der das Bekämpfen eines Waldbrandes und technische Hilfeleistungen im Vordergrund standen. Hier waren etwa 170 Einsatzkräfte involviert, wie auf kreisfeuerwehr-osnabrueck.de dokumentiert.
Die Übung in Menslage, die am 10. Mai 2025 stattfand, hatte zudem mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. So kam es unter anderem zu einem Zweiteinsatz, bei dem ein Landwirt und ein Trecker in einen Unfall verwickelt wurden. Die Technik des Kreisfeuerwehrbereitschafts stellte sich als absolut unerlässlich heraus, denn das Team musste neben der Brandbekämpfung auch zwei vermisste Personen retten.
Ganzheitlicher Ansatz in der Krisenbewältigung
Der Erfolg solcher Übungen zeigt, wie wichtig die Vorbereitung für den Ernstfall ist. Laut der Webseite krisenplaner.at sind Krisenszenarien, wie etwa eine Bombendrohung, ebenfalls Teil der Schulung des Personals, um bei unerwarteten Ereignissen schnell und korrekt reagieren zu können. Gezieltes Training und ein solider Notfallplan sind entscheidend, um im Ernstfall nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen.
Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, THW und Malteser Hilfsdienst wird im Rahmen solcher Übungen weiter gestärkt, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. So bleibt es spannend zu beobachten, wie sich die Einsatzstrategien weiterentwickeln und welche neuen Szenarien in zukünftigen Übungen eingeplant werden.