Fachtag in Braunschweig: Sicherheit an Schulen im Fokus der Polizei!
Am 5.12.2025 fand in Gifhorn ein Fachtag zur Prävention von Bedrohungslagen an Schulen statt, organisiert von RLSB und Polizei.

Fachtag in Braunschweig: Sicherheit an Schulen im Fokus der Polizei!
In Braunschweig fand heute ein wichtiger Fachtag zum Thema „Umgang mit Bedrohungslagen im Kontext Schule“ statt, organisiert von der RLSB Braunschweig und der Polizeidirektion Braunschweig. Diese Veranstaltung, die über 160 Teilnehmer, darunter Lehrkräfte, Schulleitungen und schulische Krisenteams, anzog, zielte darauf ab, den Beteiligten Unterstützung im Umgang mit potenziellen Bedrohungssituationen zu bieten. Polizeipräsident Thomas Ring und der Behördenleiter der RLSB, Torsten Glaser, begrüßten die Anwesenden und hoben die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Polizei hervor. RegionalHeute berichtet, dass der Schwerpunkt auf der realistischen Einschätzung von Bedrohungslagen und der Verankerung von Präventionsstrukturen lag.
Das Fachprogramm des Tages war breit gefächert und umfasste Beiträge aus verschiedenen Perspektiven, die sowohl polizeiliche als auch schulpsychologische Sichtweisen berücksichtigten. Der Schulleiter Stefan Lüttenberg teilte seine Erfahrungen aus der schulischen Praxis im Umgang mit Bedrohungssituationen. Die Polizeiinspektionen Gifhorn und Salzgitter informierten die Teilnehmer über Täterpersönlichkeiten und die Dynamiken von Straftaten an Schulen. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Franz Mahncke, der vom Zentralen Kriminaldienst der PI Braunschweig sprach und den Umgang mit Ankündigungen von Straftaten thematisierte.
Akute Bedrohung und Kommunikationsstrategien
Ein zentrales Thema war auch die Kommunikation mit der Polizei im Notfall, sowie konkrete Verhaltenshinweise im Akutfall. Fachkräfte machten deutlich, wie wichtig es ist, in Krisensituationen schnell und effektiv zu handeln. Unterstützt wurden die Teilnehmer zudem von Fachleuten aus der Schulpsychologie, die wertvolle psychologische Unterstützung anbieten können. Der Abschlussvortrag von Dr. Nils Böckler vom LKA Niedersachsen behandelte essenzielle Aspekte des Bedrohungsmanagements, Amokprävention und die ideologische Radikalisierung von jungen Menschen.
Die Notwendigkeit reger Zusammenarbeit zwischen den Institutionen wurde erneut betont, und die Vertreter der RLSB Braunschweig und der Polizeidirektion erklärten, dass die Kooperation in der Präventionsarbeit auch in Zukunft fortgesetzt wird. In einer Zeit, in der Bedrohungslagen an Schulen nicht nur ein theoretisches, sondern ein trauriges Stück Realität sind, ist es umso wichtiger, präventive Strukturen zu schaffen und regelmäßig zu schulen. Untersuchungen zeigen, dass die richtige Vorbereitung und das richtige Handeln in einem Notfall entscheidend sein können, um Schlimmeres zu verhindern.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich solche Fortbildungstage etablieren und auch andere Städte und Regionen von den in Braunschweig gewonnenen Erkenntnissen profitieren. Die Herausforderungen für Schulen sind groß, aber mit einem starken Netzwerk aus Bildungseinrichtungen und Sicherheitsbehörden kann viel erreicht werden. Klare Kommunikationswege und ein gut durchdachtes Bedrohungsmanagement sind unerlässlich, um in Krisensituationen bestmöglich handeln zu können.