In der Region Norddeutschland wird ein Wechsel von frostigen Temperaturen zu leichtem Tauwetter erwartet, was viele Gefahren mit sich bringen kann. Wie NDR berichtet, sind die Temperaturen in Städten wie Osnabrück auf angenehme 8 Grad gestiegen, während Orte wie Hamburg und St. Peter-Ording sich um die 2 Grad einpendeln. Diese Veränderungen können jedoch auch Gefahren wie Glätte und herabfallende Schnee- und Eiszapfen mit sich bringen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt insbesondere für Mecklenburg-Vorpommern vor Glätte, die bis Samstagmittag andauern könnte. Neben dem erwähnten Tauwetter, welches als willkommene Abwechslung nach kälteren Tagen kommt, kann es auch in den höheren Regionen des Harzes zu Schneeregen und Schnee kommen. Dies führt dazu, dass Passanten sich in Acht nehmen und einen Abstand zu verdächtigen Dächern halten sollten, um mögliche Verletzungen durch herabfallende Dachlawinen zu vermeiden.

Warnungen vor Lebensgefahr

In Stralsund und Braunschweig ist man auf die Gefahren durch Eiszapfen und Dachlawinen aufmerksam geworden. Stern informiert, dass Eigentümer nicht nur für die Beseitigung von Eiszapfen verantwortlich sind, sondern auch dafür haften, wenn jemand durch herabfallendes Material zu Schaden kommt. Hausbesitzer und -verwalter sind aufgerufen, ihre Dächer regelmäßig zu überprüfen und im Falle von Gefahr Maßnahmen zu ergreifen.

Auch werden in dieser Zeit vermehrt Übungen der Feuerwehr zur Rettung aus gefrorenen Gewässern durchgeführt. Es gibt immer wieder Berichte über Zugausfälle und Verspätungen aufgrund der winterlichen Bedingungen. Die Elbfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen bleibt aus eisigen Gründen bis voraussichtlich Dienstag eingestellt, und bestimmte Fähren zu den Ostfriesischen Inseln haben Einschränkungen im Betrieb.

Schnee und Eiszapfen im Fokus

Das Tauwetter nach langen frostigen Perioden kann auch Schäden an Dächern verursachen. Daher empfehlen Experten, kleine Eiszapfen früh zu entfernen. In schneearmen Gebieten sind keine vorsorglichen Maßnahmen nötig, aber in flächendeckenden schneereichen Zonen ist Wachsamkeit gefragt. Versicherungen können bei Schäden, sofern alles richtig abgesichert und gewartet wurde, in vielen Fällen einspringen, es ist jedoch wichtig, dass keine Nachlässigkeit vorliegt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in Norddeutschland ein spannendes, aber auch gefährliches Wettergeschehen zu beobachten ist. Die Anzeichen stehen auf Tauwetter, doch die damit verbundenen Risiken sollten nicht unterschätzt werden. Bleiben Sie vorsichtig und halten Sie Abstand zu potenziell gefährdeten Bereichen.