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Am 28. März 2026 um 20:30 Uhr wird auch die Stadt Goslar ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz setzen und sich an der weltweit gefeierten „Earth Hour“ beteiligen. Diese Aktion, die vom WWF Deutschland organisiert wird, ruft dazu auf, für eine Stunde das Licht an öffentlichen Orten auszuschalten. In Goslar werden dabei die Beleuchtungen der Kaiserpfalz, des Historischen Rathauses und des Rosentors abgeschaltet, um die Bedeutung des Umweltschutzes zu verdeutlichen. Die Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner lädt die Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Teilnahme ein. Für viele ist es eine Gelegenheit, sich gemeinsam für den Schutz unseres Planeten einzusetzen. Weitere Gebäude in Goslar sind zudem in Planung, um an dieser wichtigen Aktion teilzunehmen. Mehr Informationen zur Earth Hour sind auf der Website des WWF verfügbar (regionalheute.de).

Um die Earth Hour gebührend zu feiern, wird im MachMit!Haus am Goslarer Marktplatz ein besonderes Event organisiert. Ab 20:15 Uhr sind die Bürger eingeladen, gemeinsam zu singen, Musik zu machen und sich zu treffen. Akustische Klassiker von Bob Dylan bis zu Die Ärzte stehen auf dem Programm, und das Team ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger hat ein Mitbring!Café ins Leben gerufen, bei dem jede/r etwas zu essen oder zu trinken mitbringen kann. Das Motto des Cafés lautet: „Wenn jede/r etwas mitbringt… das ist es am Ende eh zu viel.“ Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich, und die Teilnahme ist für alle offen. Diese Initiative unterstreicht die Gemeinschaftlichkeit und das Engagement der Bürger für den Klimaschutz (meingoslar.de).

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Bedeutung und Hintergründe der Earth Hour

Die Earth Hour, die 2007 in Australien ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einer globalen Bewegung entwickelt, an der immer mehr Länder und Städte teilnehmen. In Deutschland nahmen im Jahr 2025 bereits 520 Städte und Gemeinden an dieser Aktion teil. Die Veranstaltung hat ein klares Ziel: das Bewusstsein für die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz zu schärfen. Trotz dieser Bemühungen zeigen jüngste Erhebungen des Umweltbundesamtes, dass das Umweltbewusstsein in Deutschland gesunken ist. So gaben im Jahr 2022 nur noch 57% der Befragten an, dass ihnen der Schutz von Umwelt und Klima sehr wichtig sei. Imke Hoppe, Professorin für Wissenschaftskommunikation und Klimabildung, warnt vor einer Themenverdrossenheit und betont die Notwendigkeit, Verantwortung für den Klimaschutz gerecht zu verteilen und Lösungen anzubieten, die den Alltag erleichtern (zdfheute.de).

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Die Earth Hour dient nicht nur als Symbol für den Klimaschutz, sondern auch als Erinnerung daran, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Die Wirksamkeit dieser Kampagne wird jedoch von verschiedenen Seiten hinterfragt. So zeigt eine Studie des Wuppertal Instituts eine Kluft zwischen der positiven Einstellung zur Umwelt und dem tatsächlichen Verhalten, bekannt als „Attitude Behavior Gap“. Rund 65% der Menschen mit einer positiven Umwelteinstellung verhalten sich nur gelegentlich oder nie umweltbewusst. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass das weltweite Engagement für den Klimaschutz nicht ignoriert werden kann und dass Aktionen wie die Earth Hour weiterhin einen Anstoß für Veränderungen geben können.