Heute ist der 19.02.2026 und in Goslar, Landkreis Goslar, hat die Polizei umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Diese fanden im Zeitraum von 10:00 bis 19:30 Uhr statt und waren darauf ausgelegt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Insgesamt wurden 27 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 18 Verstöße festgestellt wurden. Die Arten der Verstöße waren vielfältig und reichten von Fahren unter dem Einfluss von Drogen über den Besitz von Betäubungsmitteln bis hin zu mangelnder Ladungssicherung und Gurtverstößen. Die Polizei zieht eine positive Bilanz aus diesen Kontrollen und hebt die Notwendigkeit regelmäßiger Überprüfungen im Straßenverkehr hervor, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. (Quelle: regionalheute.de)

Besonders auffällig war die Anzahl der Verstöße im Zusammenhang mit Drogen. In Deutschland ist das Fahren unter Drogen illegal, unabhängig davon, ob es sich um harte oder weiche Drogen handelt. Der Bußgeldkatalog sieht bei einem ersten Verstoß 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und einmonatiges Fahrverbot vor. Bei wiederholten Verstößen können die Strafen deutlich steigen, bis hin zu 1.500 Euro und drei Monaten Fahrverbot. Wenn die Fahrtauglichkeit nachweislich gefährdet wird, drohen sogar Freiheitsstrafen oder Geldstrafen, und der Führerschein kann entzogen werden. (Quelle: anwalt.org)

Auswirkungen von Drogen auf die Fahrtauglichkeit

Die Auswirkungen von Drogen auf die Fahrtauglichkeit sind nicht zu unterschätzen. Drogen wie Cannabis, Kokain oder Ecstasy können die Reaktionszeit verlängern und die motorischen Fähigkeiten erheblich beeinträchtigen. Beispielsweise kann Cannabis die Konzentration und die Raumeinschätzung stören, während Kokain die Risikobereitschaft steigern kann. Die Polizei hat das Recht, bei Verdacht auf Drogenkonsum einen Drogentest durchzuführen, wobei die Durchführung in der Regel freiwillig ist, jedoch ein Richter auch eine Blutabnahme anordnen kann.

Es ist wichtig zu wissen, dass bereits kleinste Mengen von Drogen im Blut verboten sind und das Fahren unter Drogen als Straftat gewertet wird, insbesondere wenn es zu Gefährdungen im Straßenverkehr kommt. Die Strafen können erheblich sein, und die Kosten für eine Drogenfahrt, inklusive Anwalts- und Verfahrenskosten, können sich schnell auf 5.000 bis 7.000 Euro summieren. (Quelle: ADAC)

Aufklärung und Prävention

Die ADAC fordert verstärkte Aufklärung und Kontrollen im Straßenverkehr, um die Gefahren des Drogenkonsums beim Autofahren zu bekämpfen. Chronischer Drogenkonsum kann sogar zu einem Führerscheinentzug führen, auch wenn der Betroffene nüchtern fährt, da die Fahreignung angezweifelt werden kann. Die Notwendigkeit für regelmäßige Verkehrskontrollen wird durch die aktuellen Feststellungen in Goslar einmal mehr unterstrichen, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.