Am heutigen Tag, dem 5. November 2025, mussten die Handballer der HSG Nordhorn-Lingen eine bittere Niederlage im Achtelfinale des DHB-Pokals einstecken. Im spannenden Duell gegen den SC DHfK Leipzig unterlagen sie mit 27:28, nachdem sie sich in den vorherigen Runden gegen den HC Eintracht Hildesheim und den HC Erlangen erfolgreich durchsetzen konnten. Die Partie fand vor 1.949 Zuschauern im Euregium Nordhorn-Lingen statt und bot einen packenden Wettkampf.
Trainer Mark Bult hatte sich für ein schnelles Spielkonzept entschieden, das vor allem auf eine starke Deckung setzte. Diese wurde durch U21-Weltmeister Mika Sajenev abgerundet, der in der ersten Halbzeit maßgeblich am Spielverlauf beteiligt war. Sajenev erzielte den Ausgleichstreffer zum 8:8 in der 20. Minute, ein Moment, der für die Gastgeber Hoffnung schöpfen ließ. Doch die Schwierigkeiten in der Wurfgenauigkeit und das Rückzugsverhalten machten sich bald bemerkbar. Ein vergebener Siebenmeter und ein Treffer an die Latte besiegelten den Halbzeitstand von 11:14 zugunsten Leipzigs.
Knappes Finish und vergebenen Chancen
In der zweiten Halbzeit bäumte sich die HSG auf, kämpfte sich nach einem Fünf-Tore-Rückstand zurück ins Spiel und verkürzte auf 20:21 in der 47. Minute. Die Aufholjagd wurde von Kristian van der Merwe unterstützt, der mit einer Paradenquote von 30 Prozent einige wichtige Bälle hielt. Doch trotz aller Bemühungen konnte das Team den Rückstand nicht in einen Sieg ummünzen.
20 Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es 27:28, und die HSG hatte noch den Ballbesitz. Was nach einer Möglichkeit für den Ausgleich aussah, endete jedoch in Frustration, als das Team aufgrund von Zeitspiel den Ball abgeben musste. Eine weitere Chance, die den Einzug ins Viertelfinale gekostet hat.
Die Auslosung für das Viertelfinale wird nach der Begegnung zwischen Füchse Berlin und ThSV Eisenach stattfinden. Für die HSG Nordhorn-Lingen bleibt nach dieser knappen Niederlage die Hoffnung auf bessere Tage in der Liga, wo sie sich als starkes Team beweisen konnten.