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In der niedersächsischen Stadt Dissen aTW tut sich etwas auf dem ehemaligen Homann-Areal. Von Anfang März bis Anfang Mai finden dort umfangreiche Übungen von Polizei und Rettungsdiensten statt. An diesen Übungen sind die Polizei Niedersachsen, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Malteser im Landkreis Osnabrück beteiligt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, sowohl haupt- als auch ehrenamtlichen Rettungsdiensten eine fundierte Fortbildung zu bieten. Die Koordination der Übungen erfolgt durch den Fachdienst Ordnung des Landkreises Osnabrück.

Bürgermeister Eugen Görlitz hat bereits betont, dass es keinen Anlass zur Sorge gibt. Die Übungen sind gut geplant und dienen der Aus- und Fortbildung. Anwohner müssen sich auf mögliche Einsatzgeräusche, einschließlich Martinshorn, sowie ein erhöhtes Aufkommen von Einsatzfahrzeugen im Umfeld des Areals einstellen. Die Polizeiinspektion Osnabrück nutzt das Gelände regelmäßig für Trainingszwecke, auch mit Diensthunden. Zudem wird das ehemalige Homann-Gelände durch Detertech mit einer PID-Kameratechnik überwacht, die insgesamt 19 Kameras umfasst, um eine lückenlose Überwachung zu gewährleisten.

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Sanierung und Zukunft des Geländes

Das Homann-Gelände, das im Landkreis Osnabrück liegt, steht vor dem Abriss. Am letzten Wochenende besichtigten beeindruckende 600 Menschen das Gelände, was die Erwartungen von Bürgermeister Görlitz übertraf. Die Nachfrage war so groß, dass die Tickets für die Rundgänge kurzfristig verdoppelt wurden. Ziel dieser Rundgänge war es, den aktuellen Stand des Geländes transparent darzustellen. Das Grundstück gehört der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft (oleg), die die Umgestaltung des rund 13 Hektar großen Areals plant.

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Die historische Fassade und der Wasserturm sollen erhalten bleiben, während andere Gebäude abgerissen werden. Die ersten Teilabrissarbeiten sind für 2026 geplant. Homann hatte Ende 2021 die Produktion von Feinkostsalaten am Standort eingestellt, war aber bis Ende 2022 noch aktiv. Die Umgestaltung des Geländes wird voraussichtlich 10 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen. Eine Bedarfsanalyse sieht eine gemischte Nutzung vor, die etwa 350 Wohneinheiten für Familien und Senioren sowie betreutes Wohnen und Flächen für Handwerk und soziale Infrastruktur umfasst. Auch Kultur- und Freizeitangebote sowie Gastronomie und Tourismus sollen das Quartier bereichern.

Ein Blick auf die Abbrucharbeiten

Die Arbeiten zur Sanierung und Umgestaltung des Geländes werden nicht ohne Fachkräfte ablaufen. Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik führen wichtige Bohr- und Trennarbeiten durch, um die Materialien vor dem eigentlichen Abriss fachgerecht zu trennen. Diese Fachkräfte sind darauf spezialisiert, Messungen durchzuführen und Schutz- sowie Sicherheitsarbeiten zu gewährleisten. Oft sind sie auch dafür verantwortlich, Wände einzusetzen, Fenster auszuschneiden und Wärmedämmungen zu montieren. Ihre Arbeit spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, alte Gebäude effizient und nachhaltig abzureißen.

Die gesamte Entwicklung des ehemaligen Homann-Geländes wird über das Städtebauförderungsprogramm von Land und Bund gefördert, wobei bereits 3,1 Millionen Euro bewilligt wurden. Die Bürger sollen aktiv an der Weiterentwicklung des Geländes beteiligt werden, und es wurden bereits Ideen und Vorschläge gesammelt. Ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb für die Neugestaltung des Geländes soll im ersten Halbjahr 2026 ausgeschrieben werden. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs werden im Juni 2026 erwartet.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Übungen und der geplanten Umgestaltung des Geländes klicken Sie bitte auf die Quelle oder besuchen Sie die zweite Quelle.