In der Zeit vom 4. bis 18. Dezember 2025 finden die Beratungswochen zur Wärmedämmung und Heiztechnik statt – eine wichtige Initiative für alle Hausbesitzer, die mehr über energetische Sanierung erfahren möchten. Organisiert von der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie dem Landkreis Grafschaft Bentheim, zielt das Programm darauf ab, individuelle Beratung zu Themen wie Gebäudehülle, Heizungszustand und Einsparpotenziale zu bieten. grafschaft-bentheim.de berichtet, dass die Beratungen direkt im eigenen Zuhause von unabhängigen Experten durchgeführt werden.
Für eine begrenzte Anzahl von 40 Anmeldungen übernimmt der Landkreis den Eigenanteil der Beratungskosten von 40 Euro. Dies macht die Teilnahme besonders attraktiv für Einzelpersonen, die ihre Heizkosten reduzieren und ihr Zuhause komfortabler gestalten möchten. Die Klimaschutzmanagerin Maria Chur steht für Anmeldungen und Anfragen unter der Telefonnummer 05921 962316 zur Verfügung.
Vorteile effektiver Dämmung
Eine gute Dämmung sorgt nicht nur für ein angenehmes Raumklima zu jeder Jahreszeit, sie hat auch finanzielle Vorteile. Laut den Expert:innen der Verbraucherzentrale können umfassende Dämmungen von Außenwänden, Dach und Keller entscheidend zur Senkung der Heizkosten beitragen, da sie die Wärmeverluste erheblich reduzieren. Im Winter schützt die Dämmung vor Kälte und im Sommer vor Wärme, was bedeutet, dass auch der Bedarf an Klimageräten sinkt.
Das kommt nicht nur dem Geldbeutel zugute; eine sorgfältig geplante Dämmung steigert auch den Immobilienwert und verbessert den Schallschutz. Gleichzeitig verringert sie das Schimmelrisiko, da gedämmte Wände wärmer sind und weniger Feuchtigkeit binden. Hierbei ist regelmäßiges Lüften gefragt, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Fördermöglichkeiten für Hausbesitzer
Während die Kosten für Dämmmaßnahmen zunächst hoch erscheinen können, amortisieren sie sich langfristig durch die eingesparten Energiekosten. Finanztip hebt hervor, dass viele energetische Sanierungsmaßnahmen finanziell gefördert werden. Zuschüsse für Dämmungen können zwischen 15 und 45 Prozent der Kosten betragen. Damit wird die Entscheidung für energetische Maßnahmen nochmal erleichtert.
Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch der Austausch von Fenstern und die Modernisierung der Heiztechnik. Alte Fenster sind oft ineffizient und in der Regel kommt man um den Einbau moderner Modelle mit Dreifachverglasung nicht vorbei. Auch veraltete Heizungen lassen sich durch neue Systeme wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen ersetzen, die nicht nur umweltfreundlicher sind, sondern auch die Energiekosten senken.
Besonders erwähnenswert ist, dass die professionelle Planung der Dämmmaßnahmen auf die spezifischen Schwachstellen des Hauses abgestimmt sein sollte – hier sind die Beratungstermine in den kommenden Wochen genau das richtige Angebot. Die individuelle, anbieterunabhängige Beratung der Verbraucherzentrale kann helfen, das passende Konzept für jedes Haus zu entwickeln und alle finanziellen Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.
Zusammengefasst: Die bevorstehenden Beratungswochen zur Wärmedämmung und Heiztechnik bieten wertvolle Informationen und Unterstützung für Hausbesitzer. Wer also über eine energetische Sanierung nachdenkt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und sich direkt anmelden!