In der Stadt Hameln sorgt ein abgestorbener Baum oberhalb der Pyrmonter Straße für Unruhe. Burkhard Jürgens äußert starke Bedenken, der Baum könne eine ernsthafte Gefahr für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer darstellen. Das Problem liegt allerdings auf einem privaten Grundstück, und die Stadt hat bereits den Eigentümer kontaktiert. Stadtsprecher Thomas Wahmes teilte mit, dass das Forstamt für die Angelegenheit nicht zuständig sei.
Ein weiteres Sorgenkind sind die Sperrungen des Fuß- und Radweges zwischen der Wertheimer Straße und der Ohrsche Landstraße. Einige Anwohner, wie Dorit Stuckenbrock, fragen sich, wann diese endlich aufgehoben werden. Stadtsprecherin Svenja Kreft erläuterte, dass die Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten am letzten Freitag abgeschlossen wurden. Dennoch waren die Absperrungen am Dienstagmittag immer noch vorhanden, was zu Irritationen führte.
Verkehrssicherheit in der Diskussion
Die Verkehrssicherheit wird auch in anderen Bereichen heiß diskutiert. Jan Owczarski wies auf eine Gefahrenstelle zwischen dem Übergangsweg Am Schöt und der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße hin und schlug vor, dort Poller zu installieren. Die Stadtverwaltung sieht jedoch keine Notwendigkeit für Poller, ist aber bereit, die Bedenken erneut zu überprüfen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Thema E-Scooter, das in vielen Städten zu Problemen führt. Elisabeth Hönings berichtete von rücksichtslosen Fahrern in Heßlingen und Hessisch Oldendorf, die häufig die Verkehrsregeln missachten. Manfred Ahrens hat in Medienberichten gefordert, dass künftig angegeben wird, ob Verletzte bei Radunfällen Helme trugen, um eine präventive Wirkung zu erzielen.
Wussten Sie, dass die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in Deutschland im letzten Jahr auf fast 12.000 angestiegen ist? Dies entspricht einem Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Bundesregierung berichtet. Um dem entgegenzuwirken, plant die Bundesregierung eine Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung, die von November bis Ende des Jahres im Bundesrat behandelt werden soll.
Neue Regeln für E-Scooter
Ein zentraler Punkt dieser Novelle ist, dass ab 2027 neu zugelassene E-Scooter mit Blinkern ausgestattet sein müssen. Die Sicherheitsanforderungen an die Batterien werden ebenfalls erhöht, und die Fahrdynamik wird strenger getestet. Diese neuen Techniken gelten für Neufahrzeuge, während ältere E-Scooter weiterhin genutzt werden dürfen. Für Nutzer wird es auch einfacher, im Verkehr zu agieren, da sie künftig den Grünpfeil bei roten Ampeln nutzen dürfen. Städte erhalten zudem mehr Befugnisse zur Regelung des Abstellens von Miet-Scootern.
Die Änderungen betreffen auch finanzielle Aspekte: Das Verwarnungsgeld für das Befahren von Gehwegen wird von 15 Euro auf 25 Euro erhöht. Diese Regelungen sind notwendig, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Nutzer zum verantwortungsvollen Umgang mit E-Scootern anzuregen.