Heute Nachmittag, pünktlich um 14:54 Uhr, ertönte im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge der Alarm. Fünf Feuerwehren, darunter auch die Drehleiter der Feuerwehr-Wachbereitschaft Hameln sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge, machten sich sofort auf den Weg, um der Ursache des überraschenden Feuermeldungsalarms auf den Grund zu gehen. Wie Dewezet berichtet, kam der Alarm nur fünf Tage nach einem ähnlichen Vorfall, der am 7. November durch einen qualmenden Toaster ausgelöst wurde.

Die Brandmeldeanlage funktionierte jedoch einwandfrei und ließ mit ihrem sofortigen Alarm keine Sekunde zu, um die Feuerwehr an die Szene zu rufen. Bei ihrer Ankunft fanden die Einsatzkräfte Rauch in einer Zwischendecke vor. Diese Entdeckung sorgte zunächst für Verwirrung, und der Einsatzleiter entschied sich dazu, die Revisionsklappen zu öffnen. Dabei stieg der Geruch von Rauch und Teergeruch in die Nase, was die Einsatzkräfte veranlasste, mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern zu suchen.

Rauchquelle gefunden, Brandschaden ausgeschlossen

Während auf dem Flachdach des Technikgebäudes durch Drehdecker Schweißbahnen verlegt wurden, suchten die Feuerwehrleute nach der genauen Ursache des Rauches. Trotz der drängenden Situation gab es schnell Entwarnung: Es wurde kein Brand festgestellt, jedoch war Rauch durch die Zwischendecke eines Flurs zwischen dem Alt- und Neubau des Krankenhauses gezogen. Glücklicherweise konnte das Schlimmste verhindert werden.

Die Feuerwehr lobte die effizient funktionierende Brandmeldeanlage, die für die rasche Alarmierung sorgte und solche potenziellen Gefahren frühzeitig melden kann. Erneut bewahrheitet sich, dass Vorbeugung durch Technik unverzichtbar ist, besonders in einem sensiblen Bereich wie einem Krankenhaus.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gut organisierte Feuerwehrarbeit und moderne Sicherheitsanlagen sind, um in Notfällen blitzschnell reagieren zu können. Die Leute in Coppenbrügge können sich auf ihre Feuerwehr verlassen, die auch an diesem Nachmittag einen kühlen Kopf bewahrte und Schlimmeres verhinderte.