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Heute ist der 3.03.2026 und wir schauen auf die beeindruckende Arbeit der Johanniter in Hannover, die seit 2015 geflüchtete Menschen unterstützen. Als viele Menschen Zuflucht suchten, begannen die Johanniter mit der Erstversorgung in Hannover. Ihr Motto „Wir machen das!“ ist nicht nur ein Spruch, sondern wird in der täglichen Arbeit lebendig. Auf dem Messegelände in Hannover betreiben sie eine große Erstaufnahmeeinrichtung, wo sie Unterkünfte aufbauen, Kleiderspenden sortieren und medizinische Versorgung durch Haupt- und Ehrenamtliche anbieten.

Das erste Wohnheim wurde 2015 in Hannover-Anderten eröffnet und seither hat sich ein großer Bereich für soziale Betreuung und Beratung von Geflüchteten entwickelt. Der Johanniter-Ortsverband Hannover-Leine betreibt mittlerweile mehrere Unterkünfte für Menschen mit Fluchtgeschichte oder Wohnungsnot. Florian Walther, Bereichsleiter Flüchtlingshilfe, beschreibt die Integration von neu angekommenen Menschen als Generationenaufgabe. Rund 75 Mitarbeitende kümmern sich in 14 Unterkünften, einer Sozial- und Migrationsberatungsstelle sowie einem Patient*innenlotsen-Projekt um die Belange der Geflüchteten. Freiwillige Helfende unterstützen diese wichtige Arbeit, die von der Suche nach Schul- und Kitaplätzen bis hin zu individueller Unterstützung durch sozialpädagogische Teams reicht.

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Vielfältige Unterstützungsangebote

Die Angebote der Johanniter sind breit gefächert. Sie umfassen materielle Grundausstattung, gesundheitliche Versorgung und Programme wie Nachhilfeunterricht oder Frauencafés. Besonders hervorzuheben sind die Gartenprojekte in den Unterkünften, die zur Förderung der Autonomie und Fähigkeiten der Bewohner beitragen. Anika Holzhausen-El Sahli, die seit 2015 Geflüchtete berät und begleitet, hilft bei Behördenangelegenheiten, Job- und Wohnungssuche sowie Gemeinschaftsangeboten. Dabei wird deutlich, dass die Hintergründe der Geflüchteten sehr unterschiedlich sind und somit keine pauschalen Lösungen existieren. Das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht im Vordergrund und die Johanniter schmieden Netzwerke mit Vereinen und Institutionen.

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Im Januar feierten die Mitarbeitenden in Hannover-Hainholz die Entwicklung der Flüchtlingshilfe. Dienststellenleiter Stefan Sawade betonte die Wichtigkeit der Unterstützung für Geflüchtete und würdigte das Engagement von sieben Mitarbeitenden, die für zehn Jahre engagierte Arbeit mit Ehrenurkunden ausgezeichnet wurden. Unter den Ausgezeichneten waren auch Anika Holzhausen-El Sahli und Florian Walther.

Ehrenamtliche Helfer als Schlüssel zur Integration

Die Arbeit der Johanniter wird durch viele ehrenamtliche Helfer ergänzt, die eine zentrale Rolle im Integrationsprozess spielen. Viele Menschen verlassen ihre Heimat aus Gründen wie Krieg, Bedrohung oder persönlicher Verfolgung, und suchen in Deutschland ein Leben in Frieden. Ehrenamtliche unterstützen Flüchtlinge beim Ankommen und eigenständigen Leben, indem sie beispielsweise bei der Suche nach geeigneten Schulen helfen, Kinder betreuen, beim Lernen der deutschen Sprache unterstützen oder Begleitungen zu Arztbesuchen und Behördengesprächen anbieten. Der Malteser Integrationsdienst, der bundesweit über 70 Standorte organisiert, beschäftigt mehr als 2.200 Ehrenamtliche und bietet rund 400 Projekte zur Unterstützung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund an.

Diese Form der Unterstützung ist nicht nur für die Geflüchteten wichtig, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Die Integration neuer Mitbürger stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert gegenseitige Verständigung und Respekt. Die Arbeit der Johanniter und anderer Organisationen zeigt, wie vielschichtig und wichtig die Unterstützung für geflüchtete Menschen ist, und stellt eine wesentliche Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben dar.

Für weitere Informationen über die Arbeit der Johanniter in Hannover können Sie den vollständigen Artikel auf ihrer Webseite lesen hier und mehr über den Malteser Integrationsdienst erfahren Sie hier.