Im Landkreis Holzminden gibt es ernsthafte Bedenken bezüglich der Sicherheit von Holzstegträgern, die in Dachstühlen zwischen 1958 und 1972 verbaut wurden. Diese Warnung wurde mit Bezug auf den tragischen Einsturz eines Kirchen-Daches in Kassel vor zwei Jahren ausgesprochen, dessen Ursache auf mangelhafte Produktionen dieser Träger zurückzuführen ist. Die zuständigen Behörden bitten die Bevölkerung nun um Mithilfe, um potenziell gefährdete Gebäude zu identifizieren.https://meine-onlinezeitung.de/region-aktiv/45723-mangelhaft-hergestellte-holzstegtraeger-koennen-gefaehrdung-darstellen

Holzstegträger, die einen Doppel-T-Querschnitt aufweisen, bestehen aus zwei Gurten und einem verbindenden Steg, wobei die Höhen der Träger zwischen 40 cm und 1,20 m variieren. Diese tragenden Elemente fanden vor allem in landwirtschaftlichen und gewerblichen Gebäuden Verwendung, wo größere Spannweiten erforderlich sind. Besonders die „Wolff“-Stegträger haben 1958 in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern eine bauaufsichtliche Zulassung erhalten und sind mittlerweile nicht mehr in Gebrauch.https://meine-onlinezeitung.de/region-aktiv/45723-mangelhaft-hergestellte-holzstegtraeger-koennen-gefaehrdung-darstellen

Aufruf zur Mithilfe

Die vollständige Liste aller betroffenen Gebäude kann nicht erstellt werden, weshalb die Untere Bauaufsichtsbehörde jetzt die Eigentümer jener Gebäude kontaktiert, die möglicherweise mit den problematischen Trägern ausgestattet sind. Aufgerufen sind hierbei vor allem Eigentümer von Objekten, die zwischen 1958 und 1972 errichtet wurden. Wer solcherart im eigenen Besitz hat, sollte sich umgehend mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde in Verbindung setzen. Die Ansprechpartner, wie Magnus Pamme, sind per E-Mail oder telefonisch unter 0 55 31 707 287 erreichbar.https://meine-onlinezeitung.de/region-aktiv/45723-mangelhaft-hergestellte-holzstegtraeger-koennen-gefaehrdung-darstellen

Doch wie steht es generell um die Sicherheit und die Einsatzmöglichkeiten von Holz in der Bauwirtschaft? Das Holz hat sich in den letzten Jahren als beliebtes Material etabliert, nicht nur in Neubauten, sondern auch bei Sanierungsmaßnahmen. Die Verwendung von Holz fördert den Klimaschutz, da es dokumentiert, dass gut isolierte Holzbauwände platzsparender und energieeffizienter sind als herkömmliche mineralische Wände. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Eigengewicht, das sich ideal für Wohnraumerweiterungen und Dachaufstockungen eignet.https://holzbau-in-niedersachsen.de/infos-zum-holzbau/

Moderne Holzbau-Technologie

Innovationen im Holzbau, wie die Nutzung von Stegträgern, zeigen beispielsweise das hohe Potenzial moderner Technologien. Stegträger etwa bieten nicht nur die Möglichkeit zur einfachen Handhabung, sondern steigern auch die Effizienz in der Bauweise. Sie bestehen aus technisch getrocknetem, maschinell sortiertem und keilgezinktem Nadelholz. Ihr Aufbau aus Hartfaserplatten garantiert hohe Festigkeit. Auch werden sie automatisch gefertigt, was die Qualität und Konsistenz erhöht.https://www.holz-ahmerkamp.de/produkte/holzbau-ausbau/steico-walljoist/

Die Vorteile von Holz als Baustoff hierzulande sind klar: Das Material reduziert Wärmebrücken, vereinfacht die Installation von Gebäudetechnik und begrenzt die Bauzeit. Durch die Vielzahl an Holzbau-Anwendungen und die Vorzüge, die Holz mit sich bringt, bleibt der Werkstoff ein gefragtes Element für zukunftsgerechte Bauprojekte. Und auch in der Kombination mit anderen Materialien wie Stahl oder Beton entstehen ideale Konstruktionen, die sowohl in statischer als auch in schalldämmender Hinsicht überzeugen.https://holzbau-in-niedersachsen.de/infos-zum-holzbau/