Ein Blick auf die Immobilienlandschaft in Köln zeigt, dass die Zwangsversteigerungen derzeit ein heißes Thema sind. Dabei locken Chancen, die sich für Kaufinteressierte bieten. So wird beispielsweise am zuständigen Amtsgericht eine Immobilie versteigert, die 1985 erbaut wurde. Was viele vermuten: Der ausgewiesene Kaufpreis entspricht dem Verkehrswert, der durch ein amtliches Gutachten festgelegt wurde. Diese Information, die Wohnglück bereitstellt, könnte für Käufer von Interesse sein, denn Zuschläge sind möglicherweise schon ab 50% des Verkehrswertes zu erwarten – bei Zweitterminen nicht selten sogar darunter.

Doch wie läuft so eine Zwangsversteigerung konkret ab? Immobilienwert Lindner erklärt, dass es sich hierbei um ein Vollstreckungsverfahren handelt, das rechtlichen Regeln unterliegt. Zunächst muss ein Gläubiger, meist eine Bank, beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Zwangsvollstreckung stellen. Dieser Antrag erfordert ein Vollstreckungstitel, nach dessen Prüfung das Gericht einen Versteigerungstermin festlegt. Ein Verkehrswertgutachten spielt hierbei eine zentrale Rolle, da es Faktoren wie Lage, Größe und Zustand der Immobilie berücksichtigt.

Chancen für Käufer

Für Kaufinteressierte ist das spannend, denn einige der Immobilien können zu sehr attraktiven Preisen erstanden werden. Über 80.000 Immobilien bundesweit werden monatlich veröffentlicht, und das ab einem Preis von nur 108 Euro für drei Monate. Zudem gibt es die Möglichkeit, vor der Versteigerung Kontakt mit dem Gläubiger aufzunehmen und gegebenenfalls die Immobilie vorab zu erwerben. Das sorgt für zusätzliche Flexibilität und Chancen. Wer sich für Zwangsversteigerungen interessiert, kann die Angebote auch online bis zu einem Jahr im Voraus einsehen, was einen guten Überblick verschafft.

Ein weiterer Vorteil: Es fallen keine Makler- oder Notarkosten an, die je nach Bundesland bis zu 8,5% ausmachen können. Das macht es für viele Käufer besonders attraktiv. Trotz dieser Vorteile sollten Interessierte jedoch beachten, dass es keine Richtigkeit der Angaben in den Exposés gibt – die Haftung wird ausgeschlossen. Daher ist etwas Vorsicht geboten!

Der Ablauf im Detail

Der Ablauf einer Zwangsversteigerung kann komplex sein, bietet jedoch auch Schutz für den Immobilienbesitzer. Der Zuschlag erfolgt erst, wenn ein Gebot mindestens 50% des Verkehrswertes erreicht. Zudem hat der Gläubiger sogar ein Vetorecht, wenn kein Gebot mindestens 70% des Verkehrswertes erzielt. Sollte eine Versteigerung nicht erfolgreich sein, wird kurzerhand ein neuer Termin angesetzt, sodass keine Chancen verpasst werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Thema Zwangsversteigerungen nicht nur in Köln hoch im Kurs steht. Wer ein gutes Händchen hat und bereit ist, sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen, kann hier ein hervorragendes Geschäft machen. Apropos gute Geschäfte: Täglich werden neue Möglichkeiten für den Erwerb von Immobilien geschaffen, die es zu entdecken gilt. Auch der Zugang zu Informationen ist dank moderner Onlineplattformen nie einfacher gewesen. Wer jetzt Interesse hat, kann unter der Telefonnummer 02102-711711 zwischen Montag und Freitag von 9.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 16.00 Uhr nachfragen.