Die Camping-Saison in Deutschland zeigt sich 2025 in voller Blüte. Mit fast 44,7 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen erreicht die Branche einen Allzeitrekord. Dies stellt nicht nur eine Erholung nach den pandemiebedingten Rückgängen dar, sondern übertrifft auch die Zahlen von 2019 um beeindruckende 24,9 Prozent. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Übernachtungen um 4,2 Prozent, was die Beliebtheit des Campings in Deutschland unterstreicht. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Campingübernachtungen mehr als verdoppelt und beträgt mittlerweile eine Steigerung von 105,5 Prozent im Vergleich zu 2005, als lediglich 21,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet wurden. Diese Daten stammen aus einer ausführlichen Analyse, die auf den Webseiten von HNA und Destatis veröffentlicht wurden.

Der Campingplatz am Freizeitsee bei Schönhagen, der seit 2012 von Ralf und Susanne Schneider betrieben wird, zieht vor allem Dauercamper an. Für Kurzzeitcamper, wie Schulgruppen und Feuerwehren, bietet der Platz Raum für bis zu 200 Zelte, auch wenn die Wiesen in dieser Saison aufgrund des langen Winters noch zu nass sind. Die Gastronomie ist täglich geöffnet, und die Saisonstart fällt traditionell auf Karfreitag. Neben diesem Platz gibt es im Landkreis Northeim auch weitere attraktive Campingmöglichkeiten in Düderode und Northeim selbst. Der Campingplatz in Düderode hat mehr als 20 Dauercamper und 7 Stellplätze, während der Platz in Northeim über 100 Stellplätze sowie Naturhäuser und Pods bietet, die für ihre schöne Aussicht auf die Northeimer Seenplatte bekannt sind.

Camping im Aufwind

Die Beliebtheit von Camping in Deutschland zeigt sich auch in den aktuellen Statistiken: Rund jede elfte Übernachtung in Deutschland entfällt mittlerweile auf einen Campingplatz. Die Schleswig-holsteinische Ostsee führt die Liste der beliebtesten Reiseregionen für Camper mit 3,5 Millionen Übernachtungen an, gefolgt vom Schwarzwald mit 2,6 Millionen und der niedersächsischen Nordseeküste mit 2,0 Millionen Übernachtungen. Diese Daten belegen nicht nur den Trend zum Camping, sondern auch die fortwährende Nachfrage nach Naturerlebnissen und Outdoor-Aktivitäten.

Allerdings könnte der Wettergott eine entscheidende Rolle für die kommende Saison spielen. Der Campingboom in den letzten Jahren könnte durch ungünstige Witterungsbedingungen in 2026 beeinträchtigt werden. Die Hoffnung auf eine starke Saison hängt also in der Luft, während die Gastronomie und die Freizeitaktivitäten am Campingplatz ganzjährig geöffnet sind.

Preisentwicklung und zukünftige Herausforderungen

Ein Blick auf die Preisentwicklung zeigt, dass die Kosten für Übernachtungen auf Campingplätzen seit 2020 erheblich gestiegen sind. Wohnmobilstellplätze haben um 32,2 Prozent zugelegt, während die Campingplatzgebühren um 28,7 Prozent gestiegen sind. Insgesamt verteuerten sich die Übernachtungen in allen Unterkunftsarten um 26,9 Prozent, was in einem Vergleich mit den allgemeinen Verbraucherpreisen von 21,9 Prozent als bemerkenswert erscheint. Diese Preisanstiege könnten zukünftige Herausforderungen für die Campingbranche darstellen.

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Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Campingbranche in Deutschland auf einem soliden Wachstumspfad ist, jedoch auch mit Wetterabhängigkeit und steigenden Preisen konfrontiert ist. Die Anpassungsfähigkeit der Betreiber und die Nachfrage der Camper werden entscheidend sein, um die positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortzusetzen. Weitere Informationen und tiefere Einblicke in die Campingstatistiken finden interessierte Leser in den Quellen von ZDF.