Heute ist der 3.04.2026 und in Hardegsen gibt es etwas ganz Besonderes zu entdecken. Walter Kügler, ein engagierter Bürger, lädt zur Besichtigung seines beeindruckenden Kreuzweg-Kreuzes ein. Dieses mannshohe Kunstwerk befindet sich in seinem Wintergarten und symbolisiert den Leidensweg Christi. Es zeigt 15 Bilder der Stationen des Kreuzweges und wurde von Kügler während einer inspirierenden Kreuzfahrt, die auch nach England führte, ins Leben gerufen. In einer kleinen Kirche entdeckte er ein Modell des Hügels Golgatha mit 14 Stationen des Leidenswegs und beschloss, eine ähnliche, informative und transportable Darstellung zu schaffen.

Kügler sägte die Stationen in 3D-Darstellung aus und gestaltete das Kreuz selbst. Es ist mit den Schriftzügen „INRI“ und „KREUZWEG“ versehen. Um die Besichtigung noch informativer zu gestalten, hat Kügler zu den Stationen Informationen in einen holzeingefassten Ringordner zusammengetragen, der neben dem Kreuzweg-Kreuz auf einem Notenständer bereitliegt. Er bietet an, das Kreuzweg-Kreuz für Religions- und Konfirmandenunterricht oder in Kirchen zur Verfügung zu stellen. Interessierte können das Kreuzweg-Kreuz bis Christi Himmelfahrt besichtigen, die Adresse lautet Steklersbeeke 14, Hardegsen. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0 55 05/50 96 50 erhältlich. Für mehr Details über Küglers Projekt können Sie die ursprüngliche Quelle besuchen.

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Der Kreuzweg als Tradition

Der Kreuzweg veranschaulicht den Passionsweg Jesu in Texten und Bildern. In fast jeder katholischen Kirche gibt es Darstellungen der Kreuzwegstationen, die meist 14 Stationen umfassen, von der Verurteilung Jesu bis zur Kreuzigung. Es gibt jedoch auch Kreuzwege, die eine 15. Station hinzufügen, die die Auferstehung oder die Kreuzauffindung darstellt. Die Entstehung des Kreuzweges geht auf die frühen Christen zurück, die die Orte in Jerusalem besuchten, an denen Jesus auf seinem Leidensweg verweilte. Ursprünglich gab es nur zwei Stationen: die Burg Antonia und den Hügel Golgota, der Weg zwischen diesen Orten wird als „Via Dolorosa“ bezeichnet.

Im 14. Jahrhundert wurde der Kreuzweg auf sieben Stationen erweitert, die später auf die gängigen 14 Stationen anwuchsen. Dieser Weg wird oft in Kirchen durch Wandbilder dargestellt, und Kreuzwegandachten finden häufig während der Fastenzeit und an Karfreitag statt. Besondere Kreuzwege, wie der Lübecker Kreuzweg, der älteste Kreuzweg Deutschlands aus dem 15. Jahrhundert, oder der Görlitzer Kreuzweg, der zur Heilig-Grab-Anlage mit Nachbildungen der Grabeskirche in Jerusalem führt, sind beeindruckende Zeugnisse dieser Tradition. Auch der Kreuzweg auf dem Nikolausberg oder der alpine Kreuzweg in den österreichischen Alpen ziehen zahlreiche Besucher an. Ergänzende Informationen finden Sie in der sekundären Quelle.

Ein Blick in die Zukunft

Die Verbindung von Kunst und Religion, wie sie Walter Kügler mit seinem Kreuzweg-Kreuz in Hardegsen schafft, ist nicht nur ein persönliches Projekt, sondern auch ein bedeutender Beitrag zur örtlichen Kultur und Spiritualität. Solche Kunstwerke fördern die Auseinandersetzung mit religiösen Themen und schaffen Räume der Besinnung und der Gemeinschaft. In einer Zeit, in der das Individuum oft im Vordergrund steht, kann die Beschäftigung mit der kollektiven Geschichte und den Traditionen eine wertvolle Perspektive bieten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kreuzweg, ob in Hardegsen oder anderswo, nicht nur ein religiöses Symbol ist, sondern auch eine Möglichkeit, über Leid, Hoffnung und den Glauben an die Auferstehung nachzudenken. Das Engagement von Walter Kügler ist ein Beispiel dafür, wie solche Traditionen lebendig gehalten werden können und wie sie in der heutigen Zeit weiterhin Bedeutung haben.