In der Nacht auf Mittwoch, dem 13. Februar 2026, kam es zu einer spektakulären Explosion am Bahnhof in Bremen. Gegen 1 Uhr wurde ein Fahrkartenautomat gesprengt, was nicht nur für einen lauten Knall sorgte, sondern auch für einen Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Die mutmaßlichen Auslöser der Explosion, Böller, wurden von der Polizei sichergestellt. Die Trümmer des Automaten verteilten sich im Umkreis von zehn Metern, und die Bundespolizei war vor Ort, um zu überprüfen, ob sich möglicherweise noch weiterer Sprengstoff im Automaten befand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem bereits eine ähnliche Explosion in der Nacht zu Dienstag gemeldet wurde. Ein Zeuge berichtete von einem Knall und sah eine dunkle Limousine vom Tatort wegfahren, während ein weißes Auto nach der vorherigen Explosion flüchtete. Diese Vorfälle werfen Fragen auf, denn es handelt sich um die zweite Explosion am Bahnhof in kurzer Zeit. Weitere Details finden Sie hier.

Bereits zwei Tage zuvor, am 11. Februar 2026, ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Bremen-Burglesum, genauer gesagt am Bahnhof Sankt Magnus. Dort sprengten Unbekannte ebenfalls einen Fahrkartenautomaten, was einen hohen Sachschaden von etwa 30.000 Euro zur Folge hatte. Auch hier war die Explosion auf dem Bahnsteig einer Privatbahn zu hören. Die Bundespolizei stellte fest, dass die Täter unerkannt entkamen und sich möglicherweise nicht aktivierter Sprengstoff im Automaten befand. Böller, die mutmaßlich zur Explosion führten, wurden ebenfalls sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt auch hier wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, für die im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr droht. Die Polizei warnt eindringlich vor der Verwendung und Herstellung illegaler Böller, die erhebliche Gefahren mit sich bringen können. Hier erfahren Sie mehr über den Vorfall am Bahnhof Sankt Magnus.

Die Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit

Die jüngsten Explosionen werfen ein Schlaglicht auf die Kriminalitätsentwicklung in Deutschland, die schwer eindeutig zu bewerten ist. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts gab es zwar im Jahr 2024 einen Rückgang der Straftaten um 1,7 % auf rund 5,84 Millionen, doch die Zunahme von Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Menschen beeinträchtigen, bleibt besorgniserregend. Besonders in Stadtstaaten wie Bremen ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, höher. Während die Aufklärungsquote im Jahr 2024 bei 58 % lag, zeigt eine Analyse, dass vor allem Straftaten wie Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie Rohheitsdelikte zugenommen haben. Weitere Informationen zur Kriminalitätsentwicklung finden Sie hier.

Die jüngsten Ereignisse am Bremer Bahnhof sind ein alarmierendes Signal und mahnen zur Vorsicht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind in vollem Gange, und die Bevölkerung wird aufgefordert, Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421 362-3888 abzugeben. Die Gefahr durch illegale Böller und Sprengstoffe sollte nicht unterschätzt werden, und es bleibt zu hoffen, dass die Täter bald gefasst werden.