Der VfB Oldenburg konnte am vergangenen Wochenende einen spannenden Testspielsieg gegen Eintracht Nordhorn feiern. In einem intensiven Aufeinandertreffen triumphierte der VfB mit 3:2. Das Spiel fand im Stavermann-Sportpark statt, wo über 120 Zuschauer die Mannschaften anfeuerten. Diese Begegnung war notwendig geworden, da das geplante Liga-Auswärtsspiel gegen den FSV Schöningen aufgrund eines zu tiefen Geläufs abgesagt werden musste.
Der VfB Oldenburg ging bereits in der 28. Minute durch Willem Hoffrogge in Führung. Zuvor hatte Drilon Demaj im Strafraum einen klaren Foulspielmoment erlebt, der jedoch nicht zu einem Elfmeterpfiff führte. In der 41. Minute erhöhte Linus Schäfer per Kopf auf 2:0, was den Oldenburgern eine komfortable Halbzeitführung sicherte. Nico Mai musste in der 38. Minute aufgrund einer Kopfverletzung ausgewechselt werden; Ermal Pepshi kam ins Spiel und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Eintracht Nordhorn meldet sich zurück
Nach der Halbzeitpause zeigten die Gäste aus Nordhorn eine engagierte Leistung und verkürzten in der 69. Minute durch Burke Fahling, der einen Fehler im Oldenburger Aufbauspiel ausnutzte. Nur neun Minuten später, in der 78. Minute, erzielte Tyden Frame den Ausgleich zum 2:2. Die Spannung stieg im Stavermann-Sportpark, als die Zuschauer mitfieberten.
<pDoch der VfB Oldenburg bewies Nervenstärke und erzielte in der 86. Minute den entscheidenden Treffer. Aurel Loubongo, der erst kurz zuvor ins Spiel gekommen war, verwandelte eine Flanke von Sohei Iwasaki zum 3:2. Damit sicherte sich der VfB den Sieg in einem abwechslungsreichen Testspiel, das bereits der dritte Sieg in fünf Testspielen dieser Saison war.
Ein Blick auf die Vereinsgeschichte
Der VfB Oldenburg, gegründet am 17. Oktober 1897, hat eine bewegte Geschichte im norddeutschen Fußball. Der Verein, der ursprünglich als F. C. Oldenburg ins Leben gerufen wurde, fusionierte 1919 mit dem Fußball Verein Germania von 1903. Über die Jahre erlebte der Verein sowohl Höhen als auch Tiefen. In den Nachkriegsjahren spielte der VfB mehrfach in der Oberliga Nord und war in der Saison 1991/92 nur knapp am Aufstieg in die 1. Bundesliga gescheitert.
Aktuell spielt der VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord, der vierthöchsten Spielklasse im deutschen Fußball. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der Saison 2022/23 hat sich der Verein in der Regionalliga etabliert und strebt eine Rückkehr in höhere Ligen an. Das Marschweg-Stadion, die Heimspielstätte des Vereins seit 1991, ist nicht nur ein Ort für packende Fußballspiele, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Identität des VfB Oldenburg und seiner starken Verankerung in der Stadt.
Für die kommende Woche steht bereits das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Am Sonntag um 13:30 Uhr trifft der VfB Oldenburg auf HSC Hannover, während die Konkurrenz in der Regionalliga weiter spannend bleibt. So gewann der Tabellenführer SV Meppen am Freitagabend gegen den Hamburger SV mit 2:0 und baute seinen Vorsprung auf Oldenburg auf sieben Punkte aus.
Für weitere Informationen über den Verein, seine Geschichte und aktuelle Entwicklungen können Interessierte die offizielle Webseite des VfB Oldenburg besuchen: www.vfb-oldenburg.de.





