In Rotenburg (Wümme spitzt sich die Situation an: Ein Infostand der rechtsextremen noAfD steht für Samstag auf dem Programm, was bereits im Vorfeld Proteste und Aufregung auslöst. Der Demokratie-Team berichtet über die bevorstehenden Ereignisse, die sich rund um die Aktion von Marie T. Kaiser und ihren Anhängern entfalten werden. Bunt und inklusiv soll die Stadt bleiben, daran erinnern die Organisatoren der in Kürze startenden Protestaktion, die am Samstag kurz vor 10:00 Uhr in der Innenstadt beginnen wird.
Die Pläne für den Infostand haben die Gemüter erhitzt und dazu aufgerufen, ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Details zur Ankunft der noAfD werden über Instagram verkündet, was die Vorbereitungen für den Protest zusätzlich anheizt. Die Teilnahme an der Demonstration wird eindringlich empfohlen, ganz im Sinne des Mottos „Für ein buntes und inklusives Rotenburg“. Eine offizielle Anmeldung für die Demonstration steht jedoch noch aus, was die Stimmung und die Teilnehmerplanung weiterhin spannend hält.
Ein klares Zeichen setzen
Bereits am 15. Februar 2025 haben die Bürger von Rotenburg ein starkes Zeichen gesetzt. Wie die Kreiszeitung berichtete, kamen rund 1.000 Menschen zusammen, um gemeinsam gegen den Rechtsextremismus zu protestieren. Organisiert von örtlichen Parteien wie der SPD und den Grünen, unterstützt von wichtigen Initiativen wie dem DGB und „Omas gegen Rechts“, wurde die Innenstadt zur Bühne für vielfältige Protestaufrufe. Plakate mit Slogans wie „Bunt statt Braun“ oder „Es brennt! Keine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen“ zeigten klar, dass die Bürger entschlossen sind, gemeinschaftlich für eine friedliche und vielfältige Gesellschaft einzutreten.
Die Route der Demonstration führte von Neuen Markt über die Große Straße bis hin zum Pferdemarkt und zurück. Ein prägnantes Highlight war die Rede von Lars Klingbeil, dem SPD-Parteivorsitzenden, der den standhaften Kampf gegen Extremismus und die Notwendigkeit eines vereinten Europas betonte. Auch die musikalische Einlage von „Omas gegen Rechts“ sorgte für eine inspirierende Atmosphäre, die in Zeiten des Populismus besonders wichtig ist.
Die bevorstehenden Ereignisse um den Infostand der noAfD werfen ein Schlaglicht auf die aktuelle Debatte über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass die Bürger Rotenburgs auch dieses Mal aktiv in den Dialog eintreten und erneut eine klare Botschaft für Diversität und Inklusion senden werden.
Die Bürger sind aufgerufen, sich nicht abwenden, sondern gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Rotenburg zeigt Haltung – das haben die letzten Monate eindrucksvoll bewiesen und wird dies auch am kommenden Samstag unter Beweis stellen.