In der beschaulichen Gemeinde Waffensen, die für ihren ländlichen Charme bekannt ist, hat die 86-jährige Hanna Füllgraf am 1. Dezember 2025 ihren neuen Lebensabschnitt in der Senioren-Wohngemeinschaft im ehemaligen Taranga Hotel begonnen. Als erste Bewohnerin dieser Einrichtung genießt sie die Vorteile einer guten Versorgung und die herzliche Gemeinschaft mit anderen älteren Menschen. Diese neuen Bekanntschaften kommen aus verschiedenen Orten, darunter Sottrum, Scheeßel und Hellwege, und bereichern ihren Alltag durch Austausch und gemeinsame Aktivitäten.
Die Senioren-WG im Taranga hat sich dem Ziel verschrieben, ein angenehmes Zuhause für ältere Menschen zu schaffen. Hier steht die Würde der Pflege an oberster Stelle. Füllgraf, die Pflegegrad 3 hat, empfindet zwar gelegentlich Melancholie über ihren Umzug und das Verlassen ihres alten Zuhauses, doch die positiven Aspekte ihrer neuen Lebenssituation überwiegen. Die regelmäßigen Besuche ihrer Söhne, Enkel und Urenkel bringen Freude in ihr Leben. Sie freut sich besonders auf die Ausflüge zum Essen, die sie am Wochenende mit ihren Söhnen unternimmt.
Ein neues Zuhause mit vielen Möglichkeiten
Die Senioren-WG im Taranga bietet nicht nur ein individuelles Zimmer mit eigenem Bad, sondern auch zahlreiche Gemeinschaftsräume wie ein Kaminzimmer und eine große Terrasse. Für die Bewohner gibt es zahlreiche Aktivitäten, darunter Musikveranstaltungen, Spiele-Nachmittage und sogar Tierbesuche, die den Alltag lebendig gestalten. Die Einrichtung liegt auf einer 18.000 Quadratmeter großen, naturbelassenen Fläche mit Teich und alten Eichen, wo Rehe und Fischreiher häufig anzutreffen sind. Diese ruhige, naturnahe Lage trägt zur Erholung und zum Wohlbefinden der Senioren bei.
Die Barrierefreiheit ist ein wichtiger Aspekt in der Einrichtung, auch wenn Füllgraf angibt, dass sie gelegentlich Schwierigkeiten mit der schweren Zimmertür hat. Um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, wird hier 24/7 pflegerische Betreuung angeboten, die auf die individuellen Wünsche und Anforderungen der Senioren eingeht. Die zweite Senioren-WG im Taranga, die bald eröffnet wird, wird dem gleichen Konzept folgen und somit weiteren älteren Menschen ein Zuhause bieten.
Gesellschaftliche Integration und soziale Kontakte
Die soziale Integration der Senioren wird in der Wohngemeinschaft großgeschrieben. Füllgraf, die früher als Friseurin in Rotenburg arbeitete, vermisst die sozialen Kontakte aus ihrem alten Leben. Die Möglichkeit, eigene Möbel mitzubringen, schafft ein Gefühl der Vertrautheit und unterstützt den Übergang in die neue Lebenssituation. Zudem gibt es ein Spielzimmer für die Enkelkinder der Bewohner, was die familiäre Bindung weiter stärkt.
Das Taranga Hotel, das nun als Senioren-Pflege-Wohnen dient, ist ein Beispiel dafür, wie alte Gebäude modernisiert und sinnvoll genutzt werden können. Solche Einrichtungen sind nicht nur für die Bewohner wichtig, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft, die von der Präsenz älterer Menschen profitiert. Die Verantwortung für die Senioren-Wohngemeinschaft liegt beim Senioren-Wohngemeinschaft Rotenburg/Wümme, die sich um die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Bewohner kümmert.
Insgesamt zeigt sich, dass die Senioren-Wohngemeinschaft im Taranga nicht nur ein Zuhause im Alter ist, sondern auch ein Ort der Gemeinschaft und des Austauschs. Dieses Modell könnte in Zukunft eine wichtige Rolle in der Betreuung älterer Menschen spielen und einen Beitrag zu einem würdevollen und aktiven Leben im Alter leisten. Weitere Informationen zur Thematik finden sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die sich mit der Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen beschäftigen (Quelle).
Für mehr Details zur Senioren-Wohngemeinschaft im Taranga, besuchen Sie bitte die Webseite der Einrichtung (Quelle).
Weitere Informationen zu Hanna Füllgraf und ihrer neuen Lebenssituation finden Sie in einem Artikel der Kreiszeitung (Quelle).




