Die Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld haben auch im Jahr 2026 weiterhin keinen Sieg in der Oberliga feiern können. In ihrem letzten Spiel mussten sie eine bittere 21:32-Niederlage gegen die HSG Schaumburg hinnehmen. Diese herbe Niederlage war bereits die vierte in Folge und zeigt die anhaltenden Schwierigkeiten der Mannschaft in dieser Saison. Wie Paz Online berichtet, trat die SG stark ersatzgeschwächt an. Torfrau Franziska Rother konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht aufs Spielfeld und Lea Willmann übernahm den Platz im Tor.

Die Situation des Teams wird zusätzlich durch die Krankheits- und Verletzungswelle erschwert: Nele Zakrzewski war erkrankt und Malen Leisering fiel ebenfalls verletzt aus. Einige andere Spielerinnen waren zudem gesundheitlich angeschlagen, was die Vorbereitung auf das Spiel beeinträchtigt hat. Ein Antrag zur Verlegung des Spiels wurde von der HSG Schaumburg abgelehnt, sodass die SG zuletzt mit einer dezimierten Mannschaft antreten musste.

Spielverlauf: Auf und Ab

Im Spiel selbst konnten die Zweidorferinnen Anfangs Akzente setzen: Sie führten zunächst mit 3:1. Doch nach einem Einbruch gerieten sie schnell mit 4:7 ins Hintertreffen. Die SG kämpfte sich zurück und konnte sogar zwischenzeitlich mit 13:12 in Führung gehen, bevor sie jedoch mit einem knappen Rückstand von 13:14 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel erzielte Kae Majometano den Ausgleich zum 14:14, aber dann folgte eine katastrophale Phase: Ganze zwölf Minuten blieben die Spielerinnen ohne Torerfolg, was in einem Rückstand von 14:24 mündete.

Die Torverteilung des Spiels zeigt, dass Lea Willmann nicht nur im Tor für ihre Mannschaft wichtig war, sondern auch offensiv einen Treffer beisteuerte. Die restlichen Tore wurden von Rother – Schmidt (4), Mara Leisering (3/3), Steinmetz (3), Siedentop (3), Giese (2), Rump (2), Majometano (2) und Hoffmann (1) erzielt. Diese Zahlen zeigen, dass das Offensivspiel, selbst in einer schwierigen Phase, einige Lichtblicke hatte.

Aktuelle Tabelle und Zukunftsausblick

Aktuell belegt die SG Zweidorf/Bortfeld mit 12:16 Punkten den 8. Platz in der Frauen-Oberliga. Der Druck wächst, da die Mannschaft weiterhin nach dem ersten Sieg in der laufenden Saison sucht. Doch auch die anderen Mannschaften im Spielbetrieb stehen unter Druck. Informationen zur allgemeinen Situation in den Handball-Profiligen offenbaren eine besorgniserregende Tatsache: Verletzungen sind ein häufiges Problem. Laut einer Studie von Statista sind gerade verletzungsbedingte Ausfälle ein häufiger Grund für die Schwankungen in der Form der Teams.

Mit einer weiteren Niederlage im Hinterkopf wird die SG Zweidorf/Bortfeld alles daran setzen müssen, aus diesem Tal herauszukommen. Es bleibt abzuwarten, ob kommende Spiele mehr Erfolg bringen und ob sich die Verletztenliste bald verkürzt, denn ein gesunder Kader könnte der Schlüssel zu den ersten Punkten sein. Wie der Tabellenstand aktuell zeigt, gibt es noch genug Spiele, um sich im Wettkampf zu behaupten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!