Starkes Winterwetter hat derzeit Deutschland fest im Griff. Heute, am 14. Januar 2026, drohen aufgrund der extremen Wetterbedingungen in den nächsten Tagen vor allem Glätte und Blitzeis. Das Tief „Gunda“, welches auf den zuvor wütenden Schneesturm folgte, bringt nun nicht nur weiteren Schnee, sondern auch Regen, der bei tiefer Temperatur gefriert. Wie stern.de berichtet, hat der Deutsche Wetterdienst bereits vor gefrierendem Regen und den damit verbundenen Glättegefahren gewarnt.
In Nordrhein-Westfalen sind die Auswirkungen des Winterwetters besonders spürbar. Der Unterricht an Schulen wurde ab Sonntag für viele Schüler*innen abgesagt. „Wir nehmen die Sicherheit unserer Kinder ernst“, so eine Sprecherin eines Schulamtes in der Region. In manchen Gebieten, wie Teilen Bremens und Niedersachsens, wurden die Schüler*innen auf Distanzunterricht umgestellt. In den kommenden Tagen wird sich zudem die Wetterlage in der Westhälfte allmählich entspannen, während die Schneefälle und der gefrierende Regen in Richtung Osten ziehen werden.
Schneeräumung und Verkehrstipps
Wichtig für alle, die unterwegs sind: Der ADAC empfiehlt, auf unnötige Autofahrten zu verzichten, vor allem in Gegenden, in denen Blitzeis droht. Menschen, die dennoch fahren müssen, sollten laut tagesschau.de auf gute Winterreifen achten und ihr Auto vor der Fahrt gründlich freiräumen. Auch das Überholen von Räumfahrzeugen ist unter diesen Bedingungen möglich, birgt jedoch Risiken. Fußgänger aufgepasst: Die „Pinguin-Gang“, sprich vorsichtiges, leicht geducktes Gehen, ist bei Glätte eine gute Möglichkeit, um nicht zu stürzen.
In NRW wird rund um die Uhr für die Straßenräumung gesorgt, und es ist ausreichend Streusalz vorhanden. Hauseigentümer und Mieter sind jedoch angehalten, ihre Gehwege von Schnee zu befreien, und zwar werktags zwischen 7 und 20 Uhr. Hierbei ist Vorsicht geboten – insbesondere für ältere Menschen, kann das Schneeschaufeln gesundheitliche Risiken bergen. Wer den Schnee beseitigt, sollte regelmäßig Pausen machen und bei Symptomen sofort aufhören.
Öffentliche Verkehrsmittel und Freizeitoptionen
Die Deutsche Bahn hat ihren Fernverkehr im Norden Deutschlands wieder aufgenommen, dennoch sind Einschränkungen möglich. Wer plant, mit dem Zug zu reisen, sollte sich vorher informieren. Für die Wintersportler unter uns stehen auch in Nordrhein-Westfalen die Skilifte offen – 56 von 77 Liften sind in Betrieb, sodass einem Ausflug in die verschneiten Berge nichts im Wege steht.
Das Wetter bleibt jedoch unberechenbar. Von fast jedem Punkt in NRW gehen die Wetterdienste von kälteren Temperaturen und weiterhin Glätte aus. Es bleibt also abzuwarten, welche Überraschungen die kommenden Tage bringen werden. Über unsere interaktiven Wetterkarten behalten Sie die aktuelle Lage stets im Blick. Stern.de bietet nützliche Informationen über Maximaltemperaturen, Windböen und Niederschläge in Echtzeit, um auf dem Laufenden zu bleiben.