Im Herzen von Stade, wo einst ein Atomkraftwerk den Takt des Energieoutputs vorgab, findet sich jetzt eine außergewöhnliche Kunstinstallation. Das Künstlerduo Sebastian Gramss und Gudrun Barenbrock hat sich in dieser außergewöhnlichen Kulisse niedergelassen und präsentiert die Installation „Orbitale“. Diese lebendige Kombination aus Live-Musik und Videokunst wird im stillgelegten Reaktorgebäude des Kraftwerks gezeigt, das über 30 Jahre lang in Betrieb war, bevor es in den 2000er-Jahren aufgrund des Atomausstiegs stillgelegt wurde. Der Rückbau dieses beeindruckenden Bauwerks ist zwar fast abgeschlossen, doch bis zu dem Zeitpunkt sollen die letzten Handgriffe noch gemeistert werden, so NDR.
Wie sich dabei die Akustik des Reaktors auf die Aufführung auswirkt, bleibt spannend. Der Hall stellt für die beiden Künstler eine besondere Herausforderung dar, weshalb sie im Vorfeld Simulationen zur akustischen Optimierung durchgeführt und ein Modell zur Erprobung ihrer Techniken entwickelt haben. Bei der Videoinstallation hat Barenbrock sage und schreibe 20.000 Fotos gesichtet, um die besten Inhalte auszuwählen. Es ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Ort und der Geschichte der Atomkraft, die beiden Künstlern als Atomkraftgegner am Herzen liegt.
Kunst im ehemaligen Atomkraftwerk
Die Installation wird von alten Aufnahmen des Kraftwerks sowie von physikalischen Berechnungen begleitet, die einen tiefen Einblick in die Welt der Energie und Technologie geben. Es ist nicht nur ein visuelles, sondern auch ein akustisches Erlebnis, das die Vergangenheit des Ortes reflektiert. Die Vorführungen in dieser einzigartigen Location sind bereits ausverkauft, was das Interesse und die Neugierde der Öffentlichkeit unterstreicht.
In der Vergangenheit sorgte das Kraftwerk für viel Bewegung, heute ist es der Schauplatz für Kunst und Reflexion. Der Rückbau des AKW soll in einem Jahr vollständig abgeschlossen sein, bevor an seiner Stelle neue Energieprojekte entstehen, die die Region mit nachhaltiger Energie versorgen werden. Die Entwicklung eines neuen Stromnetzes könnte auch neuartige künstlerische Projekte anziehen, die verschiedene Medien und Technologien miteinander verbinden.
Technologische Anekdoten
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