Heute ist der 7.02.2026 und in Niedersachsen erleben wir ein Wochenende mit milden Temperaturen, die deutlich über dem Gefrierpunkt liegen. Laut dem NDR beginnt das Tauwetter, was zur Folge hat, dass der Schnee schmilzt. Am Sonntag wird überwiegend graues Wetter erwartet, wobei im Südwesten vereinzelt Auflockerungen möglich sind. Die Temperaturen schwanken zwischen 1 Grad im Wendland und bis zu 8 Grad im äußersten Südwesten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt jedoch vor rutschigen Bedingungen und einer potenziellen „Glättelage“, die in vielen Regionen nicht zu unterschätzen ist.

Besonders in dieser Zeit müssen Hauseigentümer wachsam sein. Die Stadt Braunschweig erinnert an die Pflicht, Schneebretter und Eiszapfen von Dächern zu entfernen. Laut dieniedersachsen.de haften Hausbesitzer für Schäden, die durch herabfallende Schneebretter oder Eiszapfen entstehen. Die Gefahr durch Dachlawinen ist während des Tauwetters besonders hoch, und die Feuerwehr hilft nur bei unmittelbarer Gefahr für den öffentlichen Verkehrsraum. Daher ist es ratsam, Fachleute wie Dachdecker oder Hausmeisterdienste mit der Überprüfung und gegebenenfalls der Entfernung von gefährlichen Schneemengen zu beauftragen.

Wetterbedingungen und ihre Folgen

Am Montag wird das Wetter weiterhin von einer dichten Bewölkung geprägt sein, und es sind viele neblige Abschnitte zu erwarten. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 0 Grad im Wendland und 5 Grad in der Grafschaft Bentheim. Ein schwacher, an der Küste mäßiger Südostwind wird die kühlen Temperaturen begleiten. In den kommenden Tagen wird auch in Hamburg und Schleswig-Holstein nasser Neuschnee prognostiziert, während in Mecklenburg-Vorpommern Sprühregen und gefrierender Regen erwartet werden.

Zusätzlich zu den Wetterereignissen gibt es Berichte über Probleme in der Binnenschifffahrt in Niedersachsen sowie Fahrplanänderungen im Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln. Ein Vorfall in Rhauderfehn, bei dem eine Lok aus dem Gleis sprang und der Fahrer verletzt wurde, zeigt, wie gefährlich die aktuelle Wetterlage sein kann. Auch die Spendenbereitschaft für die Ukraine nimmt ab, während die ukrainische Gemeinde in Hannover weiterhin Hilfe leistet.

Aufmerksame Bürger und ihre Verantwortung

Die Verantwortung der Bürger wird auch in der Stadt Stralsund deutlich, die Passanten dazu auffordert, Abstand zu Häusern zu halten, um sich vor herabfallenden Eiszapfen zu schützen. Die Verwaltung von Braunschweig weist ebenfalls auf die Gefahren hin, die durch Tauwetter entstehen können. Es ist wichtig, dass Eigentümer die Verkehrssicherungspflichten ernst nehmen, um Unfälle und Schäden zu vermeiden.

In dieser Zeit, in der das Wetter viele Herausforderungen mit sich bringt, sorgt ein Schaf namens „Shaun“ auf einem Bauernhof im Landkreis Northeim für etwas Aufregung und Ablenkung im Büroalltag. Solche kleinen Geschichten erinnern uns daran, dass trotz der Wetterunbilden das Leben in Niedersachsen weitergeht und die Gemeinschaft zusammenhält.