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Am 2. März 2026 fand in der HEG-Halle in Uelzen ein mitreißendes Derby zwischen der SG VfL Wittingen/Stöcken und dem TV Uelzen statt, das die Gastgeber mit einem deutlichen 36:22 für sich entscheiden konnten. Dieser Sieg markiert den vierten in Folge gegen den TV Uelzen und beendet eine Negativserie von vier Niederlagen für die Wittinger. Trainer Christian Gades bezeichnete den Erfolg als „Befreiungsexplosion“ und hob besonders die Leistung von Torhüter Philip Lührs hervor, der mit nur 22 Gegentoren als „Man of the match“ ausgezeichnet wurde.

Das Spiel begann für die SG VfL stark und sie führten zur Halbzeit bereits mit 14:11. Ein 7:2-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit festigte die Führung weiter. Trotz der klaren Niederlage sieht TVU-Coach Maurice Maus seine Mannschaft nicht als die schlechtere. Gades bemerkte, dass die „scheinbar schlechtere Mannschaft“ häufig gewonnen hat. Nach dem Spiel blieb die Kabine der Black Owls lange verschlossen, während die Gäste den Sieg ausgiebig feierten. Gades warnte jedoch vor übermäßiger Euphorie und betonte die Notwendigkeit, die gezeigte Leistung in den kommenden Wochen zu bestätigen.

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Die Geschichte des Handballs in Wittingen

Die Wurzeln des Handballs in Wittingen reichen bis ins Jahr 1923 zurück, auch wenn damals noch kein geordneter Spielbetrieb stattfand. Die offizielle Handballabteilung des VfL Wittingen wurde erst am 1. Mai 1946 gegründet, nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Interesse am Handball wieder aufblühte. Unter schwierigen Bedingungen, bedingt durch Besatzungsbestimmungen und Ausgangssperren, organisierten Handballer unter der Leitung von Hugo Nekat und Fritz Jabelmann ein Treffen im Fischgeschäft Büchel, um neue Spieler zu gewinnen.

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Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1947 wurde die A-Jugendmannschaft Kreismeister und ein Jahr später Bezirksmeister. Auch die Frauenmannschaft des VfL konnte 1950 den Bezirkspokal gewinnen. Die Entwicklung des Handballs in Wittingen ist ein spannendes Kapitel der regionalen Sportgeschichte und zeigt das Engagement der Vereinsmitglieder über die Jahre.

Der Handball in Deutschland: Ein Überblick

Der Handball hat in Deutschland eine lange und bewegte Geschichte. Der Deutsche Handballbund (DHB) wurde am 1. Oktober 1949 gegründet und ist mittlerweile der größte Handballverband der Welt mit über 700.000 Mitgliedern. Ein bedeutender Wendepunkt war der Wechsel vom Feldhandball zum Hallenhandball im Jahr 1966, der neue Trainingsansätze und ein wachsendes Publikum mit sich brachte. Der Aufschwung des deutschen Handballs wurde zudem durch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1972 in München gefördert.

Die Integration des DDR-Handballverbandes nach der Wiedervereinigung stärkte den Sport weiter. Aktuell plant der DHB das „goldene Jahrzehnt des Handballs“ mit internationalen Turnieren, darunter die Männer-Europameisterschaft 2024 und die Frauen-Weltmeisterschaft 2025. Die 75-Jahr-Feier des DHB wird am 11. Oktober 2024 in Mülheim an der Ruhr stattfinden.

Für die SG VfL Wittingen/Stöcken ist der jüngste Derby-Sieg nicht nur ein Meilenstein in der laufenden Saison, sondern auch ein Zeichen für die Stärke und das Engagement des Handballs in der Region. Die Geschichte des Handballs in Wittingen und die Erfolge des Vereins sind eng verbunden mit dem Aufstieg des Handballs in Deutschland insgesamt, und dies wird auch in den kommenden Jahren weiterhin so bleiben.