Neu gestaltete Lernräume: Vechta setzt auf innovative Campus-Konzepte!

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Die Universität Vechta plant bis Juli 2025 neue Lernräume, um Studierende aktiv am Campusleben zu integrieren und moderne Lernbedingungen zu schaffen.

Die Universität Vechta plant bis Juli 2025 neue Lernräume, um Studierende aktiv am Campusleben zu integrieren und moderne Lernbedingungen zu schaffen.
Die Universität Vechta plant bis Juli 2025 neue Lernräume, um Studierende aktiv am Campusleben zu integrieren und moderne Lernbedingungen zu schaffen.

Neu gestaltete Lernräume: Vechta setzt auf innovative Campus-Konzepte!

Die Universität Vechta steht vor spannenden Veränderungen! Am 7. Juli 2025 gab die Universität bekannt, dass sie ihre Lernräume und den Campus anpassen möchte, um verschiedene Lernprozesse und didaktische Ansätze zu unterstützen. Das Highlight? Die Universitätsbibliothek wird zum zentralen Lernort auf dem Campus ausgebaut. Dies verkündete die Bibliotheksleiterin Dr.in Karolin Bubke, die die Vorteile der geplanten Zonierung des in den 1980er-Jahren erbauten Bibliotheksgebäudes betont. Hier soll Platz für Gruppenarbeitsplätze, Einzelarbeitsplätze und gemütliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden, damit alle ihren Platz zum Lernen und Verweilen finden.

Die genauen Pläne umfassen auch die Einführung neuer Möbel, darunter bequeme Sofas und schalldämpfende Ohrensessel, die das Lernen und die soziale Interaktion fördern sollen. Einladend und vielseitig – so stellt sich die Bibliothek zukünftig vor. Ein aktuelles Thema in den Diskussionen sind die Öffnungszeiten sowie die Frage, ob Rucksäcke und Getränke mit in die Bibliothek genommen werden dürfen. Lernräume sollen Ablenkungen minimieren und die Konzentration der Studierenden erhöhen, wobei Faktoren wie Lichtverhältnisse, Akustik und ergonomisches Mobiliar eine entscheidende Rolle spielen.

Partizipation im Fokus

Die Universität verfolgt einen partizipativen Ansatz und hat bereits eine erste Umfrage unter Studierenden durchgeführt, um deren Bedürfnisse zu erfassen. Lars Gerber, der die Bedeutung solcher Prozesse unterstreicht, spricht von einem „Sticky Campus“, der die Studierenden dazu anregen soll, länger an der Universität zu verweilen und aktiv am Campusleben teilzunehmen. Ein Aufruf des Studierendenparlaments (StuPa) zur Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe zur Neugestaltung der ehemaligen Bistrofläche im Mensagebäude zeigt, dass die Meinungen der Studierenden wirklich zählen.

Interdisziplinäre Arbeitsgruppen, wie die zur Lernraumentwicklung, beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie Lernräume zukunftsfähig gestaltet werden können. Die Herausforderungen, die sich durch die digitale Transformation stellen, sind nicht zu unterschätzen. Entscheidungsträger aus dem Hochschulmanagement, Didaktikbeauftragte sowie IT- und Infrastruktur-Verantwortliche sind gefordert, gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden neue, kompetenzorientierte Lehr-Lern-Szenarien zu entwickeln, so das Hochschulforum Digitalisierung.

Gesundheit und Wohlbefinden fördern

Ein weiterer Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist der Fokus auf das Wohlbefinden der Lernenden. Gesundheitsmanagement und Lernberatung betonen, wie wichtig Pausen zur Erholung sind. Denn der Campus soll als „dritter Ort“ neben Zuhause und Seminarraum fungieren – ein Raum, der nicht nur zum Lernen, sondern auch zum Entspannen einlädt.

Der Prozess in der Universitätsbibliothek berücksichtigt zudem die digitalen Veränderungen: So könnte es in Zukunft möglich sein, Bücherregale abzubauen, da viele Materialien mittlerweile online zur Verfügung stehen. Dennoch bleibt das Ziel, die Atmosphäre der Bibliothek als Wissensspeicher zu erhalten und die konzentrierte Arbeit zu fördern. Studiengänge, die sowohl Inhalte als auch ein Raumkonzept bieten, harmonieren in diesem Zusammenhang und fördern die akademische Gemeinschaft sowie die Bürger:innen der Stadt Vechta.

Mit all diesen Maßnahmen will die Universität nicht nur Lernräume schaffen, sondern auch einen echten Mehrwert für Studierende und Lehrende bieten. Ziele sind es, hohe Partizipation, Nutzerorientierung und Flexibilität umzusetzen. Bildungsinstitutionen tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und werden so zu Orten des Austausches und der kreativen Mitgestaltung – das ist die Zukunft des Lernens!

Für mehr Details zu den Plänen steht die offizielle Pressemitteilung auf der Universität Vechta zur Verfügung. Weiterführende Informationen über die Lernraumentwicklung finden sich auf der Seite des Hochschulforums Digitalisierung sowie die Leitlinien für zukunftsorientierte Lernräume.