Ein spannendes Handballspiel bot sich den Zuschauern am vergangenen Wochenende in der Verbandsliga, als der TSV Daverden auf die TS Hoykenkamp traf. In einem hart umkämpften Duell trennten sich die beiden Teams nicht unverdient mit einem 23:23-Unentschieden, was für den TSV Daverden das dritte Remis in dieser Saison auswärts bedeutet. Die erste Hälfte zeigte, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten, und mit einem 12:12 gingen sie in die Kabine. Wie Weser-Kurier berichtet, lag Daverden in der 38. Minute jedoch mit 13:16 zurück, bevor Lars Koröde und Hannes Wünsch für die Wende sorgten und Daverden auf 21:17 enteilen ließen.
Doch die TS Hoykenkamp gab sich nicht geschlagen. Mit einer starken Schlussoffensive glich Luca Neumann drei Minuten vor dem Ende zum 23:23 aus. Trainer Henning Meyer ärgerte sich zwar über den Verlust einer vier Tore führenden Position, sprach aber dennoch von einem gerechten Unentschieden, da beide Teams einige Möglichkeiten ausließen. „Es schmerzt, wenn man vorne liegt und dann die Punkte auf der Strecke bleiben“, so Meyer. Zudem musste er auf die verletzten Spieler Theo Gätjen und Simon Bodenstab verzichten.
Enger Spielverlauf und starke Leistungen
In der Vorwoche stand der TSV Daverden bereits gegen die SG Achim/Baden II auf dem Feld, wo man sich ebenfalls mit einem Unentschieden (22:22) zufrieden geben musste. Auch dieses Match war von einer gewissen Nervosität geprägt, wie Kreiszeitung berichtet. Das Spiel begann zäh, mit den ersten Toren, die erst spät fielen: Sören Meier-Leffers brachte die Gastgeber in der 9. Minute in Führung. Trotz eines solide geführten Angriffs und einer zwischenzeitlichen Führung von 11:9 zur Halbzeit, war der späte Ausgleichstreffer von Erik Schmidt für die SG Achim/Baden II eine schmerzhafte Erinnerung für Daverden.
Besonders lobenswert war die Leistung von Torhüter Dennis Emigholz, der einige entscheidende Paraden zeigte. Auch im Rückspiel wurden Chancen nicht konsequent genutzt: Der TSV Daverden vergab, ähnlich wie Hoykenkamp in der aktuellen Partie, etliche Möglichkeiten, hatte jedoch die Unterstützung durch seinen Spieler Hannes Wünsch, der mit 7 Toren herausstach.
So geht es weiter
In der Tabelle bleibt der TSV Daverden ungeschlagen, auch wenn die Punkteverteilung in letzter Zeit eher unglücklich ausfällt. Die kommenden Matches werden entscheidend sein, wenn es darum geht, den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten. Trainer Meyer wird nun sicher an der taktischen Ausrichtung arbeiten, um die knappen Partien in Zukunft für sich entscheiden zu können.
Für Fans des Handballs in Daverden bleibt es ein spannendes Jahr, und die Hoffnung auf bessere Ergebnisse ist groß. Die nächsten Spiele bieten die Gelegenheit, sich selbst zu beweisen und wieder in die Erfolgsspur zu finden.