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Der Freundeskreis Petit-Caux, der seit 1990/91 die Kommunalpartnerschaft zwischen der Gemeinde Stadland und dem französischen District du Petit-Caux in der Normandie fördert, steht kurz vor seiner Jahreshauptversammlung. Am Montag, den 9. März, um 19.30 Uhr in der Seefelder Mühle, Hauptstraße 15, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Ein besonderes Highlight der Versammlung wird der Gast Laure Dreano-Mayer sein, die den Deutsch-französischen Bürgerfonds und verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Partnerschafts-Projekte vorstellen wird. Zudem beginnen die Vorbereitungen für den Besuch der Freunde aus Petit-Caux, der vom Himmelfahrtswochenende, dem 14. bis 17. Mai, geplant ist. Wer Interesse hat, Gäste aufzunehmen, kann sich bei Anne Busch melden (Tel.: 04737-528, E-Mail: a.h.j.busch@t-online.de). Details zum Ausflugsprogramm und zur Organisation sind ebenfalls bei ihr erhältlich. Weitere Informationen können im Artikel von der Kreiszeitung Wesermarsch nachgelesen werden.

Die Region Petit-Caux, die zwischen Dieppe und Criel-sur-Mer sowie Le Tréport liegt, hat eine bewegte Geschichte. Ursprünglich trug sie den Namen „Petit Caux“ und grenzt an die Kanalküste und die Picardie. Die Region erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, als 1978 in Penly ein Atomkraftwerk errichtet wurde, das erhebliche Steuereinnahmen für die umliegenden 18 Gemeinden generierte. Dies führte zur Notwendigkeit, die erforderliche Infrastruktur zu schaffen und förderte die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Im Jahr 1982 wurde der kommunale Zweckverband District du Petit Caux gegründet, dessen erster Präsident Michel Fromentin war. Diese Partnerschaft, die 1990 von Michel Fromentin und dem damaligen Bürgermeister von Stadland, Wilhelm Knupp, formalisiert wurde, stärkte den Zusammenhalt der Einwohner der 18 Dörfer.

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Eine starke Gemeinschaft

Im Jahr 2001 wurde der District in eine Communauté des Communes umgewandelt, die von verschiedenen Präsidenten geleitet wurde, darunter Michel Fromentin, Daniel Joffroy und Patrick Martin. 2016 erfuhr Petit-Caux eine weitere Umstrukturierung und wurde zu einer einzigen Gemeinde mit 18 Ortsteilen, die von Bürgermeister Patrick Martin verwaltet wird. Seit 2017 gehört Petit-Caux zu einem Gemeindeverband, der die Samtgemeinde Monts et Vallées umfasst und etwa 21.800 Einwohner auf einer Fläche von ca. 260 Quadratkilometern beherbergt. Petit-Caux stellt dabei mit seinen 9.213 Einwohnern und 93 Quadratkilometern die größte Gemeinde innerhalb dieses Verbands dar. Weitere Informationen über die Region sind auf der Webseite tourisme-falaisesdutalou.com zu finden.

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Die Bedeutung von Städtepartnerschaften

Die deutsch-französische Partnerschaft ist Teil eines weitreichenden Netzwerks, das über 2.200 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich umfasst und damit einen Weltrekord darstellt. Diese Partnerschaften fördern enge Bindungen auf politischer, wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Ebene und sind ein essenzieller Bestandteil der deutsch-französischen Freundschaft. Besonders junge Menschen profitieren von diesen Verbindungen, da sie häufig ihre erste internationale Mobilitätserfahrung durch solche Partnerschaften machen. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt Austauschprojekte und stellt finanzielle Mittel bereit, um den interkulturellen Austausch zu fördern. Themen wie Umweltschutz, Integration und die Zukunft Europas stehen im Fokus der Begegnungen, die in beiden Ländern stattfinden müssen. Nähere Informationen zu diesen Programmen sind auf der Webseite des DFJW erhältlich.