Am vergangenen Samstag musste die HSG Unterweser eine bittere Niederlage in der Verbandsliga hinnehmen. Gegen den TSV Bremervörde verlor das Team von Trainer Bernd Neumann mit 23:16 und bleibt damit auf dem neunten Platz in der Tabelle. Die Partie war von Nervosität und technischen Fehlern geprägt, was es der HSG schwer machte, auswärts zu gewinnen. Zudem erreichte keine Spielerin Normalform, was den Druck auf das Team erhöhte.

Von Beginn an dominierte der TSV Bremervörde das Spiel. Nach nur zehn Minuten stand es bereits 6:1 für die Gastgeber. Trotz einer kurzen Aufholjagd, als Mia Speckels in der 23. Minute auf 10:7 verkürzte, blieb die HSG in den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit ohne Torerfolg. So ging es mit einem Halbzeitstand von 13:7 in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte blieb die HSG hinter den Erwartungen zurück. Ein Hoffnungsschimmer kam, als Janine Matschei in der 45. Minute auf 16:12 verkürzte. Doch die Auszeit von Trainer Neumann nach dem 18:12 brachte nicht den gewünschten Erfolg, und der TSV baute den Vorsprung auf 23:13 aus, bevor das Spiel schließlich mit 23:16 endete.

Einblick in die Spielvorbereitung

Vor dem Spiel hatte Trainer Bernd Neumann das vorherige Match von Bremervörde gegen SVGO Bremen beobachtet. Obwohl Bremervörde in diesem Spiel verlor, zeigte das Team eine starke Leistung, insbesondere im Rückraum. Neumann erwartete ein kampfbetontes Spiel und war sich sicher, dass die Bremervörder nicht aufgeben würden. Die HSG Unterweser, die im Hinspiel mit 27:20 gewonnen hatte, war darauf vorbereitet, ihre Leistung zu steigern und Punkte mitzunehmen. Allerdings äußerte Neumann Bedenken hinsichtlich des Haftmittels (Wachs), das möglicherweise in der Halle verwendet wurde, was den Spielerinnen zusätzliche Schwierigkeiten bereitete.

Die nächste Partie für die HSG Unterweser steht schon vor der Tür: Am kommenden Samstag trifft das Team auf die HSG Bützfleth/Drochtersen. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Sporthalle am Luisenhof. Die HSG wird alles daran setzen, ihre Leistung zu verbessern und die dringend benötigten Punkte zu sichern.

Die derzeitige Situation in der Handball-Verbandsliga ist für die HSG Unterweser angespannt, da sie um den Klassenerhalt kämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob das Team aus den gemachten Erfahrungen lernen kann und in den kommenden Spielen wieder in die Erfolgsspur findet. Die Herausforderung, die Leistung zu steigern und die Nervosität abzulegen, wird entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison sein.

Für detaillierte Informationen zu diesem Spiel und weiteren Entwicklungen in der Liga, siehe auch Sportgasm und NWZonline.