Am Sonntag, dem 1. März 2026, kehrt die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ nach einem sechsmonatigen Auslandseinsatz im Libanon zurück. Um 14:00 Uhr wird Ministerpräsident Sven Schulze in Wilhelmshaven anwesend sein, um die Rückkehr zu feiern. Er wird ein Grußwort an die Besatzung richten und das Fahnenband überreichen, das aufgrund der Abwesenheit der Besatzung bei der Verleihung im vergangenen Jahr persönlich übergeben wird. Die Fregatte, unter dem Kommando von Fregattenkapitän Daniel Läzer, hat während ihres Einsatzes stolze 32.000 Seemeilen (rund 59.000 km) zurückgelegt.
Die Mission der „Sachsen-Anhalt“ war Teil der UN-Mission „Unifil“ (United Nations Interim Force in Lebanon), die seit 2006 aktiv ist. Das Hauptziel des Einsatzes bestand darin, die libanesischen Streitkräfte bei der Überwachung ihrer Seegrenze zu unterstützen und die Stabilität in der Region zu fördern. Zudem wurde die Ausbildung der libanesischen Marine kontinuierlich begleitet. Die Besatzung arbeitete während des Einsatzes an zahlreichen multinationalen Übungen, um die operativen Fähigkeiten und die internationale Kooperation auf See zu stärken.
Die Rückkehr der Fregatte
Mit der Rückkehr nach Wilhelmshaven bringt die „Sachsen-Anhalt“ 150 Soldatinnen und Soldaten sowie ein Bordeinsatzteam und eine Zahnarztgruppe mit. Der Kommandant betont den Zusammenhalt und die Professionalität seiner Besatzung während des gesamten Einsatzes, der durch persönliche Herausforderungen geprägt war. Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Angehörigen ist groß, und die Besatzung freut sich auf eine kurze Verschnaufpause, bevor es im weiteren Verlauf des Jahres an nationalen und bündnisbezogenen Übungen teilnehmen wird.
Vor dem Einsatz im Libanon war die Besatzung bereits mit der Fregatte „Baden-Württemberg“ im Einsatz und bringt somit wertvolle Erfahrungen mit. Die „Sachsen-Anhalt“ gehört zur Fregattenklasse F125, die für Stabilisierungseinsätze und Seeraumüberwachung in Krisenregionen konzipiert ist. Diese Klasse umfasst vier technologisch führende Kriegsschiffe, die auch für Embargokontrollen und Anti-Piraterie-Operationen ausgelegt sind.
Einblick in den Einsatz
Der Einsatz der Fregatte begann am Montag, dem 25. August 2025, und umfasste vielfältige Aufgaben. Neben der Seeraumüberwachung war die Ausbildung der libanesischen Marine ein zentraler Bestandteil der Mission. Die „Sachsen-Anhalt“ wurde dabei durch ein Bordeinsatzteam der Bordeinsatzkompanie aus Eckernförde unterstützt, was die Einsatzbereitschaft und Effizienz der Mission weiter steigerte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte die Marinesoldaten kurz vor Ende des Einsatzes und würdigte ihren unermüdlichen Einsatz.
Die Rückkehr der „Sachsen-Anhalt“ ist nicht nur ein Grund zur Freude für die Besatzung, sondern auch ein bedeutendes Ereignis für die Marine und die Region. Die Fregatte hat einen wichtigen Beitrag zur Stabilität im Mittelmeerraum geleistet und wird in Zukunft weiterhin an nationalen und internationalen Übungen teilnehmen, um sich auf kommende Einsätze vorzubereiten. Für weitere Informationen zu dieser Rückkehr und dem Einsatz der „Sachsen-Anhalt“ können Sie die Quelle hier sowie hier nachlesen.