Ein tragisches Unglück ereignete sich am vergangenen Freitagabend in Wolfenbüttel, als eine explosive Detonation in einem Reihenhaus das Leben in der Nachbarschaft abrupt veränderte. Augenzeugen berichteten von einem laut vernehmbaren Knall, der gegen 18:50 Uhr die Anwohner alarmierte und eine sofortige Reaktion der Einsatzkräfte nach sich zog. Die Zerstörung des Gebäudes war so umfassend, dass es vollständig eingestürzt ist und ein Teil in Flammen stand. Mehr als 140 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen und die umliegenden Gebäudeteile zu sichern.

Leider gibt es bisher keine positiven Nachrichten hinsichtlich des vermissten 83-Jährigen, der in dem Haus lebte. Die Suche nach ihm wurde mittlerweile eingestellt, da die Polizei nicht erwartet, dass noch lebende Personen im Trümmerhaufen zu finden sind. Wie NDR berichtet, bleibt unklar, ob der Mann zum Zeitpunkt der Explosion überhaupt im Haus war. Schweres Gerät, darunter Bagger und Kräne, wurde zum Abtragen der Trümmer eingesetzt, jedoch wurde alle Suche zunächst für beendet erklärt, während die Ermittlungen über die Ursache der Explosion andauern.

Verletzte und Schaden

Die Explosion hatte weitere Folgen: Insgesamt wurden drei Personen verletzt, darunter eine Feuerwehrfrau, die aufgrund von Rauch inhalierte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. N-TV berichtet außerdem, dass die Feuerwehr 24 Anwohner vor Ort betreute und 15 Nachbarn in Hotels unterbringen musste, da ihre Wohnungen als unbewohnbar gelten. Zwei angrenzende Häuser sind sogar einsturzgefährdet, was die Situation für die Anwohner zusätzlich verschärft.

Die Feuerwehrkräfte, die mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) im Einsatz waren, kämpften stundenlang gegen die Flammen. Aufgrund der dichten Rauchentwicklung war der Brand auch in weiter Entfernung sichtbar, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht.

Ermittlungen zur Ursache

Die polizeiliche Ermittlungen zur Ursache der Explosion laufen auf Hochtouren. Bislang ist nicht bekannt, was die Detonation ausgelöst hat, und welche Rolle der vermisste 83-Jährige dabei gespielt hat. Anwohner sind besorgt über die Sicherheitslage in der Umgebung und hoffen auf schnelle Antworten von den zuständigen Behörden.

Die Feuerwehr wird die Suche nach dem vermissten Mann vor Montag voraussichtlich nicht wieder aufnehmen, und die Anwohner der betroffenen Gebäude müssen sich nun mit der Unsicherheit und den Folgen dieser dramatischen Nacht auseinandersetzen. Es bleibt zu hoffen, dass bald Klarheit in dieser tragischen Angelegenheit geschaffen werden kann.