In einer aktuellen Rückrufaktion hat der Hamburger Gewürzhersteller Ankerkraut mehrere Produkte wegen entdeckter Metallstücke in der Rohware Majoran zurückgerufen. Betroffen sind die Gewürze für Brathähnchen, Gänse- und Entenbraten, Gyros sowie Smoking Zeus, die in Korkengläsern und Streuern angeboten werden. Die Mindesthaltbarkeitsdaten der betroffenen Produkte liegen zwischen dem 22. Januar 2029 und dem 10. Februar 2029. Dieser Rückruf erfolgt nach der Entdeckung von Metallstücken durch ein Fremdkörpersystem während interner Qualitätskontrollen, wobei die betroffenen Chargen bereits aussortiert wurden.
Obwohl bisher keine Kundenreklamationen oder Berichte über Verletzungen vorliegen, rät Ankerkraut dringend vom Verzehr der potenziell betroffenen Produkte ab. Kunden, die diese Gewürze seit dem 23. Januar 2026 gekauft haben, sollten diese nicht verzehren, sondern sie vernichten oder an Ankerkraut zurücksenden. Das Unternehmen bietet zudem Ersatz für die zurückgegebenen Produkte an. Der Kundenservice ist unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 437 44 37 oder per E-Mail an lotse@ankerkraut.de erreichbar. Alle anderen Produkte von Ankerkraut sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Details zu den betroffenen Produkten
Die betroffenen Gewürze umfassen:
- Brathähnchen (75g im Korkenglas) – MHD: 22.01.2029 (EAN: 4260347894120)
- Gänse- und Entenbraten (75g im Korkenglas) – MHD: 22.01.2029 (EAN: 4260347893857)
- Gyros (80g im Korkenglas) – MHD: 10.02.2029 (EAN: 4260347894083)
- Smoking Zeus (200g im Streuer) – MHD: 29.01.2029 (EAN: 4260347894700)
Die Identifikation der Metallstücke beruht auf einer präventiven Maßnahme, die darauf abzielt, Verletzungsgefahren im Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Trakt zu vermeiden. Verbraucher werden daher angehalten, wachsam zu sein und die betroffenen Produkte zu überprüfen.
Rückrufverfahren und Verbraucherrechte
Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, bei Verdacht auf unsichere Lebensmittel sofort Rückrufaktionen einzuleiten und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren. Die Rückrufinformationen müssen Details wie Produktbezeichnung, Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer und Verkaufsorte enthalten. Diese Informationen sind auch auf der Webseite lebensmittelwarnung.de zu finden, die eine zentrale Anlaufstelle für Verbraucher darstellt.
Verbraucher haben zudem das Recht, mangelhafte Lebensmittel direkt im Geschäft zu reklamieren. Händler ersetzen entweder das beanstandete Produkt oder erstatten den Kaufpreis, oft auch ohne Kassenbon. In Fällen von gesundheitlichen Risiken werden entsprechende Maßnahmen von den zuständigen Behörden eingeleitet, um Gefahren abzuwenden.
In der heutigen Zeit ist es wichtig, bei Rückrufen schnell zu handeln und alle Hinweise zu beachten. Ankerkraut bedauert die Unannehmlichkeiten und nimmt die Sicherheit seiner Produkte sehr ernst. Verbraucher sollten wachsam bleiben und bei Zweifeln die genannten Kontaktstellen nutzen.






