Wolfsburg fegt Sittensen mit 11:0 – Ein Fußballabend der Extreme!
VfL Wolfsburg gewinnt ein beeindruckendes Pokalspiel gegen VfL Sittensen mit 11:0; Atmosphäre und Leistung im Fokus.

Wolfsburg fegt Sittensen mit 11:0 – Ein Fußballabend der Extreme!
Am 30. Oktober 2025 erlebten die zahlreichen Fußballfans im kleinen Städtchen Sittensen eine heftige Niederlage ihrer U17 gegen den VfL Wolfsburg. Während Interimscoach Adrian Timmermann das Duell als großes Highlight für seine Mannschaft bezeichnete, stellte sich schnell heraus, dass die Wolfsburger vor 250 Zuschauern einfach eine Nummer zu groß waren. Der VfL-Trainer Tobias Holm lobte nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Einstellung seiner Jungs auf dem Platz.
Die Partie begann mit einer beachtlichen Chance für die Gastgeber: Brayan Lawicki setzte sich in der dritten Minute in Szene, dessen Abschluss jedoch das Tor verfehlte. Anstatt durch das frühe Aufbäumen Mut zu tanken, musste Sittensen bald die Schärfe des Wolfsburger Umschaltspiels erkennen. Nach nur zehn Minuten witterten die Gäste ihre Chance und nahmen Fehler der Gastgeber gnadenlos aus, was die Halbzeitführung von 5:0 zur logischen Konsequenz machte.
Ein Torfestival aus Wolfsburg
Das Spiel glich schnell einem Schaulaufen für die Wolfsburger. Mit den Toren von Diego Wulf (3), Chisom Iwuala (3) und weiteren Akteuren wie Lewis Nwosu und Jupp Mißbach, der das Highlight des Spiels mit einem beeindruckenden Treffer aus dem Halbfeld setzte, war die Partie bis zur Endkonferenz entschieden. Sittensen plätscherte nicht einfach nur so durch; sie hielten bis zum Schluss dagegen, erklärte Timmermann, und betonte den Stolz seiner Spieler auf die gezeigte Leistung, trotz des schmerzhaften 0:11.
- Die Torschützen für Wolfsburg:
- Diego Wulf (3 Tore)
- Chisom Iwuala (3 Tore)
- Lewis Nwosu
- Tim Neininger
- Luan Lazzara
- Jupp Mißbach
- David Vajagic
In der ersten Runde des Pokals zeigte sich, dass der Fokus im Jugendfußball zunehmend auf individuelle Entwicklung und Spielspaß gelegt wird, auch wenn das Ergebnis am Ende nicht unwichtig ist. Dies wird durch die aktuellen Reformen im deutschen Jugendfußball bekräftigt. Nach den enttäuschenden Leistungen der DFB-Nationalteams hat man sich entschieden, den Kinderfußball umzustellen: der Spaß und die Zahl der Ballkontakte stehen im Vordergrund, nicht die strikte Taktik.
Die Zukunft des Kinderfußballs
Im Vergleich zu anderen Ländern, wie beispielsweise England, wo es keine festen Ligen bis zur U18 gibt, verfolgt Deutschland mit seinem Ligensystem für unter Zehnjährige einen anderen Ansatz. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass viele Nationen Player-Entwicklung mit Spaß und individuellen Fähigkeiten fördern. In Frankreich etwa wird die individuelle Entwicklung ganz ohne Wettkämpfe bis zur U13 gefördert, während in Spanien und Portugal der Futsal zur Verbesserung der technischen Fertigkeiten beiträgt.
Was bleibt, ist die wichtige Frage, wie sich diese Reformen auf die zukünftige Leistungsfähigkeit der Jugendteams auswirken werden. Eines ist sicher: Es wird spannend zu beobachten sein, wie der Jugendfußball sich entwickelt und ob dieser Spaßfaktor auch bei den größeren Teams der Bundesliga und den potenziellen Nationalspielern ankommt.
Für Sittensen war diese klare Niederlage zwar bitter, doch sollen der Stolz und das Durchhalten über die 90 Minuten hinweg vielleicht der Grundstein für eine positive Entwicklung im kommenden Jahr sein. Bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft und ihr Trainerteam auf diese sportlichen Herausforderungen reagieren.
Für alle Fans, die gerne über die Geschehnisse in der Welt des Fußballs informiert werden möchten, ist es ratsam, die aktuellen Entwicklungen nicht aus den Augen zu verlieren.
Weitere Informationen und Details dazu finden Sie unter Zevener Zeitung, 24timezones und DFB.