Am heutigen Tag kam es in der 3. Liga zu einem spannenden Duell zwischen dem SSV Ulm 1846 und Alemannia Aachen. Letztlich setzte sich Aachen mit 3:1 durch und sicherte sich somit wichtige Punkte im Abstiegskampf. Im Vorfeld des Spiels befanden sich die beiden Teams in einer angespannten Lage; Ulm auf dem 18. Platz mit 22 Punkten und Aachen auf dem 16. Platz mit 26 Punkten. Beide Mannschaften hatten also einen klaren Handlungsdruck, um ihre Positionen zu verbessern.

Das Match startete zu Gunsten der Aachener. Gindorf brachte seine Mannschaft in der 22. Minute in Führung, nachdem er stark im Strafraum agierte. Trotz leichten Vorteilen zu Beginn des Spiels für Ulm schaffte es die Heimelf nicht, sich wirklich durchzusetzen und Druck aufzubauen. Aachen zeigte sich in der Folge deutlich stabiler und dominierte weitestgehend das Geschehen auf dem Feld.

Eine starke zweite Halbzeit für Aachen

Nach der Halbzeitpause legt Aachen nach: Loune erhöhte in der 58. Minute auf 2:0, und Ademi ließ in der 75. Minute den dritten Treffer für die Gäste folgen. Ulm fand jedoch erst in der Schlussphase der Partie den Weg ins Spiel zurück, als Löder in der 83. Minute per Direktabnahme nach einer Ecke den Anschlusstreffer erzielen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Ulmer jedoch bereits das Gefühl, dass die Zeit gegen sie spielt.

In der Nachspielzeit warf Ulm alles nach vorne, wechselte offensiv ein und versuchte, doch noch den Ausgleich zu erzielen. Ein gefährlicher Freistoß landete jedoch im Abseits, und auch der frisch eingewechselte Bazzoli verpasste aus kürzester Distanz das Tor. Schiedsrichter Felix Wagner ließ in der Nachspielzeit von insgesamt sechs Minuten keine weiteren Brennpunkte zu und pfiff die Partie schließlich ab.

Ausblick auf kommende Spiele

Die Aachener waren mit ihrem 3:1-Sieg über Ulm seit drei Spielen ungeschlagen und konnten sich durch diese Leistung im Abstiegskampf konservativ positionieren. Ulm hingegen muss sich dringend Gedanken über ihre schwache Defensive machen, die im Durchschnitt über zwei Gegentore pro Spiel zulässt und auch in dieser Begegnung nicht überzeugte.

Ein wichtiger Verlust für Ulm ist die fünfte Gelbe Karte von Röser, der im nächsten Spiel gegen Saarbrücken fehlen wird. Ulm wird dringend versuchen müssen, an ihrer Offensive und Defensive zu arbeiten, wenn sie nicht weiter im Tabellenkeller versinken möchten. Das nächste Duell steht bereits bevor, und die Ulmer benötigen dringend einen Sieg, um ihre Chancen zu wahren.