Sophia löst Emilia ab: Die beliebtesten Vornamen 2026 in Deutschland!
Im Jahr 2026 zeigt eine Auswertung von Knud Bielefeld die beliebtesten Vornamen in Deutschland, angeführt von Sophia und Noah.

Sophia löst Emilia ab: Die beliebtesten Vornamen 2026 in Deutschland!
Was ist in der deutschen Vornamensszene los? Ein Blick auf die neuesten Statistiken zeigt, dass Sophia im Jahr 2023 die Nase vorn hat und den Titel der beliebtesten Mädchennamen nach einem langen Kampf zurückerobert hat. Laut Knud Bielefeld, der seit 1996 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland auswertet, war dies der erste Wechsel an der Spitze seit 2022, als Emilia noch den ersten Platz belegte. Nun haben wir eine spannende Rangliste, die auf den Geburtsmeldungen von 260.000 Neugeborenen aus 375 Städten basiert und somit etwa 40% aller in Deutschland geborenen Babys repräsentiert. Die beliebtesten Namen begleiteten viele Familien in den letzten Jahren, und die Verteilung zeigt interessante regionale Unterschiede.
Die Top-drei der Mädchennamen setzen sich wie folgt zusammen:
- Sophia (von Platz 2 auf 1)
- Emma (von Platz 3 auf 2)
- Emilia (von Platz 1 auf 3)
Bei den Jungennamen bleibt Noah der Favorit. Der Name hat hebräische Wurzeln und bedeutet „Ruhe“, „Beruhigung“ oder „Trost“. Die weiteren Plätze der beliebtesten Jungennamen sehen folgendermaßen aus:
- Matteo (Platz 2)
- Elias (Platz 3)
Regionale Unterschiede und Trends
In Bayern hat Felix die Nase vorn, dicht gefolgt von Lukas, Elias, Louis und Maximilian. Verändert hat sich in Mecklenburg-Vorpommern die Beliebtheit: Dort sind Frieda, Mathilda, Emma und Ida die gefragtesten Mädchennamen, während Emil und Matteo die Jungs in die Top-Ränge führen. Diese Unterschiede zwischen den Regionen ergeben sich aus den historischen Namenspräferenzen der Deutschen.
Ein wenig verhalten ist das Rollen der Mädchennamen in der Region Norddeutschland, wo Namen wie Emilia und Hannah weit oben stehen und im Süden der Republik die Beliebtheit von Sophia ungebrochen scheint. Ebenso zeigt der Westen Deutschlands eine Vorliebe für Emilia und Hannah, was die Namenswahl der Eltern dort widerspiegelt.
Die Aufsteiger des Jahres
Die Vornamenstatistiken zeigen auch aufregende Aufsteiger: Bei den Jungennamen sind Emilio, Fiete und Theo neu auf der Bildfläche erschienen, während die Mädchennamen mit neuen Einträgen wie Amalia und Hailey glänzen. Ein bemerkenswerter Fakt ist, dass die häufigsten Anfangsbuchstaben für Vornamen den Buchstaben „L“ favorisieren. Erfreulich ist auch die Vielfalt unter den Unisexnamen, mit Lucca und Mika an der Spitze.
Eine eingehende Analyse und interessante Anekdoten zu den Vornamen sind in den Publikationen von der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) zu finden. Diese liefert seit 1977 umfassende Statistiken und hat für 2023 die häufigsten Vornamen ermittelt. Auch hier bleibt Noah unangefochten der erste Platz bei den Jungennamen, und Sophia hat Emilia im Mädchennamen-Bereich überholt. Die Details und weiteren Trends sind sowohl in der GfdS-Zeitschrift Der Sprachdienst als auch in der Zeitschrift StAZ Das Standesamt nachzulesen.
So bleibt festzuhalten, dass die Entscheidung, welchen Namen man seinem Kind gibt, mehr ist als nur eine Frage des Geschmacks. Sie spiegelt gesellschaftliche Trends, regionale Vorlieben und die sich wandelnden Zeiten wider. Ob Sophia oder Noah, die Namenswahl ist ein Symbol des kulturellen Lebens, das stets in Bewegung ist. Für Eltern heißt es nun, bei der Namenswahl das richtige Händchen zu haben, um dem Nachwuchs mit dem perfekten Namen das Licht der Welt zu erhellen.
Weitere Informationen dazu finden Sie in den Auswertungen von Jüdische Allgemeine, Beliebte Vornamen und GfdS.