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Am Sonntag ist es endlich so weit: Der 1. FC Magdeburg kehrt nach fast sieben Jahren wieder an die Castroper Straße, um gegen den VfL Bochum zu spielen. Die letzten Erinnerungen an diesen Ort stehen in schmerzhafter Erinnerung, endete das letzte Gastspiel im Ruhrstadion doch mit einer 2:4-Niederlage, die zum Abstieg des FCM aus der 2. Bundesliga führte. Nun möchten die Magdeburger dieses Kapitel neu schreiben und gleich zu Beginn zeigen, dass sie gewillt sind, das Beste aus der Saison herauszuholen. Magdeburg-Fussball berichtet, dass beide Teams nach zehn Spieltagen am Tabellenende mit je sieben Punkten stehen, Bochum allerdings die bessere Tordifferenz aufweist.

Eine spannende Ausgangslage also, die keine der beiden Mannschaften ins Hintertreffen bringen möchte. In den letzten zwei Ligaspielen konnten beide Teams jeweils vier Punkte sammeln, was den Druck auf das kommende Duell noch erhöht. Trainer Uwe Rösler, der erst Anfang Oktober als Nachfolger von Dieter Hecking in Bochum vorgestellt wurde, warnt jedoch, dass es gegen Magdeburg keine Selbstverständlichkeit gibt: „Wir müssen hochkonzentriert und mit dem richtigen Selbstbewusstsein ins Spiel gehen“, mahnte Rösler, der selbst eine Verbindung zu Magdeburg hat, wo er zwischen 1989 und 1990 spielte. Kicker führt weiter aus, dass Rösler sehr gut im Bilde ist, was sein Ex-Verein unter Interimstrainer Pascal Ibold und Coach Petrik Sander leisten kann.

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Ein intensives Duell steht bevor

Im Vorfeld des Spiels hat der VfL Bochum große Veränderungen hinter sich. Der Abstieg aus der Bundesliga brachte 19 Abgänge mit sich, gleichzeitig wurden 22 neue Spieler verpflichtet, darunter auch Talente auf Leihbasis. Jetzt ist es Rösler wichtig, diese jungen Kicker mit erfahrenen Kräften zu verbinden. „Wir wollen als Einheit auftreten“, erklärte er. Auch Moritz-Broni Kwarteng, der 2023 vom FCM nach Bochum wechselte, könnte nach seiner Verletzung am Sonntag zur Verfügung stehen.

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Stichwort aggressive Spielweise: Bochum zeigt in diesem Jahr ein intensives Spiel, mit den meisten Fouls und gelben Karten in der Liga sowie den drittmeisten gewonnenen Kopfballduellen. „Das ist unser Stil, darauf legen wir Wert“, so Rösler. Er fordert von seinen Spielern eine hohe Intensität und Selbstbewusstsein, also genau die Eigenschaften, die für dieses wichtige Match entscheidend sein könnten.

Rösler’s Team und die Aufstellung

Für Rösler wird es das erste Aufeinandertreffen mit Magdeburg als Trainer, und er hält sich mit konkreten Aufstellungen noch zurück. Sicher verzichten muss er auf Kevin Vogt sowie Ibrahim und Ibrahima Sissoko. Lichtblick: Koji Miyoshi und Kapitän Matus Bero sind zurück im Training und könnten eine Option für den Kader sein. Farid Alfa-Ruprecht, der in seinem letzten Spiel ein gelungenes Debüt feierte, könnte ebenfalls zum Einsatz kommen.

Beide Mannschaften zeigen trotz der schweren Ausgangslage, dass sie nicht aufgeben und bereit sind, alles für den Klassenerhalt zu geben. Nach dem DFB-Pokal-Erfolg von Bochum gegen Augsburg und dem souveränen Sieg von Magdeburg gegen Illertissen sind die Erwartungen hoch. „Wir müssen jeden Punkt im Auge behalten“, fasst Rösler zusammen und verdeutlicht die Brisanz des Spiels. Ein spannender Bundesliga-Sonntag ist somit vorprogrammiert.