Sommerfreuden stehen vor der Tür! Nach einem Jahr Bauzeit wird das Freibad in Bochum-Linden voraussichtlich am 12. Juli 2025 erneut seine Tore öffnen. Das neue Naturfreibad soll nicht nur einen erfrischenden Badespaß bieten, sondern auch umweltfreundlich gestaltet sein. Die Vorfreude der Bewohner wächst, doch die Eröffnung bleibt aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei einer entscheidenden Pumpe ungewiss. Marcus Müller, Geschäftsführer der Wasserwelten Bochum, drückt die Daumen für eine zügige Fertigstellung mit Rollrasen. Doch die aktuell anmutenden „Mondlandschaften“ auf dem Gelände erinnern daran, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, wie Radiobochum berichtet.
Die umfassenden Umbauarbeiten am Freibad beinhalten unter anderem die Erneuerung der Fliesen im Wellenbecken sowie die Verbesserung der Technik im Spraypark. Auch die Pflege der Grünflächen und diverse Reinigungsarbeiten sind im Gange. Ein weiteres Highlight wird das innovative Energiekonzept sein, welches eine klimafreundliche Energieversorgung sicherstellt, wie Ruhr24 hervorhebt. Ziel ist ein CO₂-neutrales Bad, das nicht nur den Badespaß fördert, sondern auch den klimapolitischen Anforderungen gerecht wird. Schließlich müssen Schwimmbäder zur Einhaltung der Klimaziele beitragen und auch die graue Energie, etwa bei der Herstellung von Baustoffen, berücksichtigen, wie auf der Webseite der DGFDB angesprochen wird DGFDB.
Einschränkungen und Eintrittspreise
Die Besucher müssen sich auf einige Einschränkungen einstellen: Tickets sind nur online verfügbar und die Infrastruktur wird provisorisch sein. Das bedeutet, dass Umkleiden, Duschen und sogar die Kasse nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Dennoch bleibt die Vorfreude groß, denn die Eintrittspreise bleiben erfreulicherweise stabil. Erwachsene zahlen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, während Kinder unter 6 Jahren gratis baden können! Ebenso genießen Inhaber des Bochum-Passes attraktive Ermäßigungen.
Das gesamte Umbauprojekt von Freibad und Hallenbad wird mit etwa 26 Millionen Euro veranschlagt und bleibt im Budget, trotz der Herausforderungen, die durch aktuelle Anwohnerklagen in Bochum-Höntrop entstehen und den Baubeginn dort blockieren könnten. Der alte 10-Meter-Sprungturm soll zudem in einen Rutschenturm umgewandelt werden, was die Attraktivität der Anlage zusätzlich erhöhen dürfte.
Wer sich also im kommenden Sommer auf eine erfrischende Abkühlung im neuen Freibad freut, sollte die Entwicklungen weiterhin im Auge behalten. Der Weg zur Eröffnung ist mit vielen Hürden gepflastert, doch die Hoffnung auf ein modernes, umweltbewusstes Bad in Bochum-Linden bleibt lebendig. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die letzten Baustellen schnell abgeschlossen werden! Wir sind gespannt auf das, was kommt.