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Am Donnerstag, den 12. März 2026, lädt die St. Johannes Kirche Boy in Bottrop zu einer besonderen Lesung ein. Um 19 Uhr wird die Autorin Anna Perbandt aus ihrem historischen Roman „Das Pensionat am Holstentor“ lesen. Die Veranstaltung findet im Gemeindesaal der Kirche in der Johannesstr. 34 statt und verspricht nicht nur literarische Unterhaltung, sondern auch einen Blick in eine spannende Zeitgeschichte.

Der Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Lübeck und erzählt die Geschichte von vier Freundinnen, die sich in einem Internat kennenlernen und gemeinsam um ihr persönliches Glück kämpfen. Diese Erzählung ist der Auftakt zu einer historischen Romanreihe, die nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Herausforderungen und Erwartungen beleuchtet, mit denen Frauen in dieser Zeit konfrontiert waren. Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadtteilarbeit der Lebendigen Bibliothek Bottrop und der KÖB St. Johannes Boy und der Eintritt ist kostenlos. Eintrittskarten sind ab heute, dem 15. Februar 2026, in der KÖB St. Johannes Boy sowie ab dem 17. Februar 2026 in der Lebendigen Bibliothek Bottrop erhältlich.

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Die Autorin und ihre Inspiration

Anna Perbandt, die ehemalige Journalistin, hat sich mit „Das Pensionat am Holstentor“ einen Traum erfüllt. Ihr erster historischer Roman ist das Resultat umfangreicher Recherchen, für die sie viel Zeit in Bibliotheken und Zeitungsarchiven verbracht hat. Ihre Leidenschaft für die Recherche spiegelt sich in der Detailgenauigkeit wider, mit der sie das Leben ihrer Protagonistinnen darstellt. Die Freundinnen stammen aus wohlhabenden Familien und schließen einen Bund, um gemeinsam ihre Träume zu verwirklichen und den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit zu trotzen.

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Gesellschaftliche Kontexte im 19. Jahrhundert

Die Handlung von Perbandts Roman fällt in eine Zeit, die durch tiefgreifende Veränderungen in den gesellschaftlichen Normen geprägt ist. Die Literatur des 19. Jahrhunderts spiegelt diesen Wandel wider, insbesondere in Bezug auf Genderrollen. Während die Industrialisierung und politische Umwälzungen neue Möglichkeiten für Frauen eröffneten, blieben viele traditionelle Geschlechtererwartungen unverändert. In diesem Spannungsfeld zwischen Konformität und dem Streben nach Selbstbestimmung bewegen sich die Charaktere in Perbandts Werk.

Autorinnen jener Zeit, wie Charlotte Brontë und George Eliot, thematisierten ähnliche Konflikte und entwarfen alternative Geschlechterbilder. Die Diskrepanzen zwischen den Erwartungen und der Realität wurden häufig in literarischen Werken sichtbar, was den Leserinnen und Lesern einen kritischen Blick auf die damaligen gesellschaftlichen Strukturen ermöglichte. In „Das Pensionat am Holstentor“ wird diese Thematik durch die Herausforderungen, denen sich die vier Freundinnen gegenübersehen, lebendig. Sie kämpfen nicht nur um ihr persönliches Glück, sondern auch gegen die starren gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit.

Die Lesung von Anna Perbandt bietet somit nicht nur eine Möglichkeit, in eine interessante Geschichte einzutauchen, sondern regt auch zum Nachdenken über die historischen und sozialen Kontexte an, die die Lebenswege von Frauen im 19. Jahrhundert prägten. Wer die Chance nutzen möchte, mehr über diese faszinierende Epoche und die Geschichten von Frauen zu erfahren, sollte sich die kostenlosen Eintrittskarten nicht entgehen lassen. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auch auf der Webseite der Stadt Bottrop zu finden hier.

Für alle Interessierten ist die Lesung von Anna Perbandt eine hervorragende Gelegenheit, mehr über die Herausforderungen und Errungenschaften von Frauen im 19. Jahrhundert zu erfahren und in die historische Romanwelt einzutauchen. Seien Sie dabei und erleben Sie einen Abend voller Inspiration und Literatur!