In der kommenden 8. Kalenderwoche, vom 16. bis 21. Februar 2026, wird der Kreis Coesfeld erneut Tempokontrollen durchführen. Diese Maßnahmen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreisgebiet und sollen dazu beitragen, Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit zu verhindern. Die genauen Orte der Geschwindigkeitsmessungen sind bereits festgelegt: Am Montag, den 16. Februar 2026, wird in Olfen, Eckernkamp gemessen, gefolgt von Nottuln, Roxeler Straße am Dienstag, dem 17. Februar. Der Mittwoch, 18. Februar, führt die Kontrollen nach Lüdinghausen auf die Tüllinghofer Straße, während am Donnerstag, den 19. Februar, Billerbeck, Beerlage im Fokus steht. Am Freitag, dem 20. Februar, wird die Geschwindigkeitsüberprüfung auf der Lüdinghauser Straße in Nordkirchen stattfinden und schließlich endet die Woche mit einer Kontrolle in Ascheberg an der L 671 am Samstag, den 21. Februar. Es ist zu beachten, dass die Planung sich kurzfristig aus organisatorischen oder örtlichen Gründen ändern kann und möglicherweise weitere Messorte hinzukommen können. Neben der Kreisverwaltung führt auch die Polizei Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durch. Für mehr Informationen können interessierte Bürger die offizielle Website des Kreises Coesfeld besuchen hier.
Bereits in der 52. Kalenderwoche des vergangenen Jahres, vom 22. bis 27. Dezember 2025, fand eine ähnliche Aktion statt. Diese Tempokontrollen konzentrierten sich auf verschiedene Bundesstraßen in der Region und hatten zum Ziel, die Verkehrssicherheit vor den Weihnachtsfeiertagen zu erhöhen. An den genannten Tagen wurden Geschwindigkeitsmessungen an strategisch wichtigen Punkten durchgeführt, darunter die B 474 in Lüdinghausen und die B 525 in Nottuln. Es ist ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass an Heiligabend sowie am 1. und 2. Weihnachtstag keine Kontrollen stattfanden. Für den Samstag, den 27. Dezember, stand zu diesem Zeitpunkt noch kein Einsatzplan fest. Auch hier kann es, wie in der aktuellen Woche, zu kurzfristigen Änderungen der Messpunkte oder Termine kommen. Mehr Details zu diesen Maßnahmen finden Sie unter diesem Link.
Die Bedeutung der Verkehrssicherheit
Verkehrssicherheit ist nicht nur ein lokales Anliegen, sondern ein zentrales Thema in der gesamten mobilen Gesellschaft. Die Bundesregierung verfolgt das ambitionierte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 % zu reduzieren. Dies geschieht im Einklang mit der Vision Zero, die anstrebt, keine Verkehrstoten zuzulassen. Im Jahr 2024 kamen in Deutschland 2.770 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Im Vergleich zu den Zahlen aus den 1970er Jahren ist dies ein Rückgang von über 80 %. Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umfassen den Pakt für Verkehrssicherheit sowie das Verkehrssicherheitsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV). Diese Programme zielen darauf ab, Unfallzahlen zu reduzieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, seien es Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, zu erhöhen.
Um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern, werden verschiedene Strategien zur Unfallvermeidung angewendet. Dazu gehören technologische Lösungen, Bildungsinitiativen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Zudem helfen Infrastrukturverbesserungen, potenzielle Gefahrenquellen zu minimieren. Jährliche Verkehrssicherheitsberichte bieten Einblicke in die aktuelle Lage der Verkehrssicherheit und die Fortschritte der Maßnahmen. Der Pakt für Verkehrssicherheit, gegründet im Jahr 2021, bringt alle relevanten Akteure zusammen, um effektive Lösungen zu entwickeln. So ist die Förderung von Fahrerassistenzsystemen und der Bau sicherer Radwege ein Schritt in die richtige Richtung. Für weitere Informationen und Statistiken zur Verkehrssicherheit besuchen Sie bitte diese Webseite.